In den Weiten der Suzdaler Opole liegt das alte Dorf Klementjewo gemütlich. Früher gehörte es dem Moskauer Neuen Jungfrauenkloster, das es von Fürst Michail Kubenski geschenkt bekam. Dies wurde in der "königlichen Gnadenurkunde des Moskauer Neuen Jungfrauenklosters" vom 2. April 1662 dokumentiert, wo erwähnt wird: "im Wladimirischen Bezirk, im Opole-Stan, das Dorf Klementjewo mit Dörfern, und es gab ihm, der Äbtissin mit den Schwestern, dieses Dorf Fürst Michail Kubenski".
Was die Kirche betrifft, so wird hier seit 1628 der erste hölzerne Tempel im Namen des heiligen Nikolaus des Wundertäters erwähnt. Die heutige Backsteinkirche zu Ehren der Verklärung des Herrn mit einer Kapelle des heiligen Nikolaus des Wundertäters wurde 1796 anstelle der alten Holzkirche erbaut. 1807 wurde sie zu Ehren des Schutzmantels der Heiligen Gottesmutter neu geweiht, und eine zweite Kapelle zu Ehren des Erzengels Michael wurde hinzugefügt. Die Trauerhalle mit dem Glockenturm wurde 1882 errichtet.
Der zentrale Teil der Fassade der Trauerhalle zeichnet sich durch eine originelle Lösung aus. Auf jeder Seite sind die Vorsprünge-Risaliten mit Kuppeln und Kreuzen geschmückt. Die geräumige Trauerhalle steht schon lange ohne Dach und zerfällt mit jedem Jahr mehr. Im Inneren des Glockenturms sind Fragmente von Malerei erhalten geblieben. Der hohe Glockenturm mit einem eisernen Rahmen des Spitzdaches ist über viele Kilometer hinweg das dominante Merkmal der Umgebung. Die Schutzmantelkirche wurde in den 1930er Jahren geschlossen und lange Zeit als Lager genutzt. Später wurde das Gebäude verlassen. Am 27. Dezember 1999 wurde die Gemeinde der Heiligen Schutzmantelkirche des Dorfes Klementjewo registriert.
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