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Die Kirche der Schutzmantel der Heiligen Jungfrau in Kichanzino

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Die Kirche wurde 1790 mit den Bemühungen der Gemeindemitglieder erbaut. 1839 wurde die Trauungshalle erweitert, in der sich zwei Altäre befanden. 1907 wurde der Tempel grundlegend umgebaut, und die Altäre aus der Trauungshalle wurden in die kalte, erweiterte Kirche verlegt.

Rund um die Kirche ereigneten sich im Dorf schwere Ereignisse. Bereits 1931 stellte sie ihren Betrieb ein. Die letzte Kirchenälteste war Maria Ivanovna Raspravina, die kurz nach der Schließung verhaftet und deportiert wurde. Die Familien Korsakow, Worobjow und Sochkow litten unter den Folgen der Kirche, wurden ebenfalls aus dem Dorf vertrieben, und niemand von ihnen kehrte zurück.

Das gesamte Kirchgold wurde in unbekannte Richtung transportiert, und das restliche Inventar wurde hinter dem eingezäunten Altar aufbewahrt. Der Kolchos erhielt den Auftrag, die Kirche als Lager zu nutzen. Die Menschen drangen in den Altar ein, zerlegten Ikonen und Lampen. Als der Befehl erging, das Kirchengerät an die Kirchen in Arzamas und Wyezdnoye abzugeben, wurden die verbleibenden Gegenstände auf Lastwagen geladen und weggebracht. Die schöne Umzäunung der Kirche wurde abgebaut und an die Einheimischen verkauft. Auf dem Gelände der Kirche befand sich ein Grab und ein Denkmal für ihren Gründer. Das Denkmal wurde auf den Friedhof gebracht, und der Standort des Grabes ist jetzt unbekannt. Auch die Kapelle wurde vom Friedhof abtransportiert.

Geo-Punkt

Церковь Покрова Пресвятой Богородицы в Кичанзино

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