Nach den Ergebnissen der Untersuchung stellte sich heraus, dass das Gebäude in zwei Etappen errichtet wurde: Zuerst wurde der Tempel und die Speisehalle gebaut, später kam der Glockenturm hinzu.
Im 19. Jahrhundert wurden das Dach und die Kuppeln ersetzt, und damals wurden auch die Fenster der Lichtschächte eingebaut. Wann die Strebepfeiler entstanden, ist unbekannt.
Der nordwestliche Anbau ist teilweise erhalten und stammt aus späterer Zeit. Neben dem steinernen Tempel gab es im Dorf auch eine Holzkirche.
Die ursprüngliche Komposition des Gebäudes ist erhalten geblieben, aber das Dach der Speisehalle und des Altars ist teilweise zerstört, und die Fassaden und Gesimse sind stellenweise verwittert.
Die Abmessungen des Tempels betragen 36,5 auf 20 Meter.
Die Kirche der Schutzmantel der Gottesmutter ist eines der interessantesten Architekturdenkmäler des 18. Jahrhunderts. Ihre Komposition mit pyramidalem Silhouette, runden Ecken, Bogenfronten und zahlreichen architektonischen Elementen verleiht ihr eine skulpturale Plastizität, die für den Barock charakteristisch ist, obwohl sie für die Provinz etwas verspätet ist. Der später angebaute Glockenturm hat eine strengere Silhouette und klare Formen, die dem Klassizismus nahe sind. Die Wände sind aus großen Ziegeln im Mörtel gebaut und mit Kalkputz bedeckt. Das Dach ist aus Eisen, in den Gewölben und Bögen sind Eisenverbindungen installiert.
Das Gebäude des Tempels wurde lange Zeit nicht genutzt und befand sich in einem verwahrlosten Zustand. Derzeit unternimmt die Barysch-Eparchie der Simbirsk-Metropolie, wie auch im Dorf Nikulino, Schritte zur Regelung des Eigentumsrechts an der Kirche und plant deren Wiederherstellung durch freiwillige Spenden.
Bereits wurden Arbeiten zur teilweisen Erneuerung der Fenster und zur Verbesserung der Umgebung durchgeführt.
Im Jahr 2015 ist der Austausch der Fenster, des Eisen-daches, der Kuppeln und die Wiederherstellung der Eingangsgruppe geplant. Zuerst wird jedoch die Projektunterlagen und der Farbpass des Objekts erstellt.
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