Die Kirche der Schutzmantel der Heiligen Gottesmutter wurde 1865 aus Holz erbaut, jedoch stellte sich dieses Material als nicht langlebig heraus. 1899 begann der Bau einer neuen Steinkirche. Erst zehn Jahre später gelang es, den Bau bis zur Dachhöhe abzuschließen. Die Finanzierung des Baus übernahm der Kaufmann Iwan Andrejewitsch Pawperow aus Koslow. Die Kirche wurde 1912 von dem Erzbischof von Tambow, Kirill Smirnow, geweiht, und die Gemeinde öffnete 1918. Zu dieser Zeit gab es im Dorf 197 Höhlen und 310 Einwohner. Im Personal der Kirche waren ein Priester und ein Psalmodiker verzeichnet.
Laut historischen Dokumenten der Tambower Metropolie wurde die Kirche in den 1930er Jahren offiziell von den Behörden geschlossen, öffnete jedoch 1945 wieder. Bemerkenswert ist, dass die örtlichen Behörden 1961 versuchten, die Kirche erneut zu schließen, jedoch gelang es den Gläubigen, dies zu verhindern.
Die spitzen Kuppeln der fünf runden Kuppeln und des dreigeschossigen Glockenturms erzeugen den Eindruck brennender Kerzen auf einem prächtigen Kerzenständer. Die Kirche ist bekannt für ihre erhaltenen Wandmalereien, verehrten Ikonen und besondere Atmosphäre. Derzeit finden umfangreiche Restaurierungsarbeiten und die Gestaltung des Geländes statt.
Im Jahr 2013 feierte die Schutzmantelkirche ihr hundertjähriges Bestehen.
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