Unweit der Straße Jaroslawl-Kostroma liegt das kleine Dorf Petrowo, in dem sich eine erstaunliche Kirche befindet, die den heiligen Aposteln Peter und Paul gewidmet ist. Der Historiker und Heimatforscher A. Krylow stellt fest, dass das genaue Datum und der Autor des Kirchenbaus unbekannt sind. Nach modernen Schätzungen wurde sie Ende des 17., Anfang des 18. Jahrhunderts errichtet. Der Tempel ist mit drei Kuppeln geschmückt, was zwar nicht einzigartig für die heimische Architektur ist, jedoch selten vorkommt und auf sein ehrwürdiges Alter hinweist.
Ein besonderes Merkmal der Kirche ist, dass die drei Kuppeln auf einer Achse angeordnet und eng gruppiert sind. Die Fassaden sind mit figürlichen Fensterrahmungen mit halbrunden Abschlüssen verziert, und die Ecken sind mit Bündeln von Säulen gestaltet. Der rechteckige Altarraum steht in der Größe dem Tempel selbst nicht nach. Die architektonische Lösung zeugt vom Einfluss der Moskauer Baukunst. Der Glockenturm, der Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts angebaut wurde, ist im „neorussischen“ Stil ausgeführt. Im Zuge einer kürzlichen Restaurierung wurde der obere Teil des Glockenturms verändert: Der Helm wurde schlanker und höher, was besser zum alten Erscheinungsbild des Tempels passt, jedoch wurde die interessante Kuppel „im Glas“ durch eine standardmäßige „Zwiebel“ ersetzt. In der Kirche gibt es zwei Altäre: den Hauptaltar zu Ehren der Apostel Peter und Paul und einen zweiten zu Ehren des heiligen Nikolaus von Myra. Die Peter-Paul-Kirche blieb sogar in der Sowjetzeit aktiv.
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