Dieser Tempel auf der Boldinschen Insel wurde zum Gedenken an die alte Auferstehungs-Boldinsche Wüste errichtet, die einst an diesem Ort lag. Am 20. Januar 1908 fand die feierliche Einweihung des neu erbauten Tempels statt, die von Bischof Georg durchgeführt wurde. Neben der Kirche wurde eine Volksschule zur Ausbildung der Kinder der Einheimischen und eine Bibliothek eröffnet. Die kleinen Glocken für die Kirche wurden von F.N. Lebedew gespendet, und am 26. Oktober 1914 wurde eine große Glocke in den Glockenturm geweiht und gehoben. Die Kirche wurde aus Stein erbaut, ist klein, im altrussischen Stil, mit einem zweigeschossigen Glockenturm. Ende der 1930er Jahre wurde die Kirche geschlossen und ihre innere Ausstattung zerstört. Am 28. April 1945 wurde die Kirche dank der Bemühungen des Astrachaner Erzbischofs Philipp an die Orthodoxe Kirche zurückgegeben.
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