In der Nähe der Auferstehungskirche im Warnitzer Dorf, an der Grabstätte vieler Generationen seiner Vorfahren, errichtete Alexei Leontjewitsch Kekin, der Großneffe von Nikolai Alexejewitsch, eine steinerne Kirche mit Kapellen zu Ehren des Heiligen Paisius des Großen und des Märtyrers Uar. Der Grundstein der Kirche wurde am 20. Mai 1890 gelegt, die Weihe fand am 7. Februar 1893 statt. In der Kirche befinden sich zwei gleichwertige Altäre: einer ist dem Heiligen Paisius des Großen gewidmet, der andere dem heiligen Märtyrer Uar, weshalb die Kirche mit zwei Kuppeln gekrönt ist. Über den Altären sind ebenfalls zwei kleinere Kuppeln angebracht. Die Kirche ist im neorussischen Stil ausgeführt, mit einem Fokus auf die architektonischen Besonderheiten der Kirchen des 17. Jahrhunderts. Im Jahr 1903 wurde die Kirche ausgemalt. Neben der Kirche wurde ein Waisenhaus eingerichtet, das später in eine Schule umgewandelt wurde. Laut Testament wurde am 23. September 1897 unter dem Dach dieser Kirche Alexei Leontjewitsch Kekin, ihr Erbauer, beigesetzt. In der Kirche ist ein Grabstein mit der Inschrift erhalten geblieben: „Staatsrat Alexei Leontjewitsch Kekin, geboren am 6. August 1838, gestorben am 15. September 1897. Sein Leben dauerte 59 Jahre, 1 Monat und 10 Tage.“
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