← Zum Feed · Karte

Die Nikolauskirche in Susdal

Фото 1
Die Nikolauskirche in Susdal wird erstmals in der Stadtbeschreibung von 1617 erwähnt. Zuvor gab es dort ein Frauenkloster, das zu Beginn des 18. Jahrhunderts geschlossen wurde. Im Jahr 1719 wurde anstelle der abgebrannten Holzkirche die heutige Ziegel-Nikolauskirche mit Glockenturm errichtet. Zusammen mit der benachbarten Christgeburtskirche bildet sie ein einheitliches architektonisches Ensemble im Zentrum von Susdal.

Das Erscheinungsbild des Tempels spiegelt die Merkmale der russischen Architektur des 18. Jahrhunderts wider. Der Hauptquadratbau wird von einer Ziegelkuppel mit einer Zwiebelhaube gekrönt. Im Osten schließt sich eine niedrige Apsis an, im Westen ein dreigeschossiger Glockenturm mit einer konkaven Haube und einer helmförmigen Spitze mit Kreuz. Der Hauptbau erhebt sich über der Apsis und endet mit einem Gesims mit dekorativen Elementen.

Die Ecken der Kirche sind mit Pilastern geschmückt, und in der Komposition dominiert der schräg stehende Glockenturm. Die Fensteröffnungen des Hauptbaus und der Apsis sind mit reich dekorierten Gewänden mit Kokoschniks gestaltet. Die Türöffnungen haben perspektivische Portale mit rechteckigen Vorsprüngen und Halbsäulen.

An den Hauptbau schließt sich eine halbrunde Apsis an, und auf der Westseite steht der quadratische Glockenturm mit einem kleinen Übergang. Die oberen Geschosse des Glockenturms sind achteckig. Beim Bau wurden Lehmziegel und weißer Stein verwendet.

Im Jahr 2012 wurden Restaurierungsarbeiten durchgeführt, die die Erneuerung des Kreuzes, der Kuppel und des Daches des Tambours sowie die Restaurierung der Fassaden des Tempels und des Daches des Übergangs umfassten. Fenster- und Türfüllungen wurden ersetzt, die Fundamente und Sockel restauriert, die weißen Steinböden rekonstruiert und die Regenrinnen sowie die Treppen aus weißem Stein und Kalkstein an den nördlichen und südlichen Fassaden wiederhergestellt.

Geo-Punkt

Церковь Николая Чудотворца в Суздале

Kommentare