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Die Kirche des heiligen Nikolaus in Strigai

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Bis 1917 gehörte das Dorf Strigai zum Wolskij Ujesd. Im Jahr 1824 wurde hier eine steinerne, einschiffige Nikolauskirche errichtet, deren Bau mit Mitteln der Gemeindemitglieder finanziert wurde. Die Weihe der Kirche fand 1832 durch einen Bischof statt. In der Kirche dienten ein Priester und ein Psalter, und die Ländereien unter der Kirche umfassten 49,5 Desjatinen Acker- und Wiesenland. Die Entfernung von der Kirche zur Ujesd-Stadt Wolsko betrug 90 Werst, und zum örtlichen Dekan 55 Werst.

Im Jahr 1907 wurde, ebenfalls dank der Bemühungen der Gemeindemitglieder, im Dorf Strigai eine neue steinerne Kirche mit Glockenturm erbaut. Diese einschiffige Kirche wurde zu Ehren des heiligen Nikolaus des Wundertäters geweiht. Im Personal der Kirche waren ein Priester und ein Psalter verzeichnet, und für sie waren öffentliche Häuser vorgesehen. In der Gemeinde gab es zwei kirchliche Schulen. Doch in den sowjetischen Jahren wurde die Kirche geschlossen und verwüstet, die innere Ausstattung ging verloren, und das Dach stürzte ein.

Zu Beginn der 1990er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde auf Initiative der Gläubigen im Dorf eine orthodoxe Gemeinde zu Ehren des Schutzes der Heiligen Gottesmutter registriert. Im Jahr 1999 wurde dank der Bemühungen des Pfarrers Walerij Koroteev ein Gebetshaus eröffnet. Am 24. Mai 1999, mit der Segnung des Erzbischofs von Saratow und Wolsko Alexander, wurde in der Kirche, die in einem umgebauten Raum eingerichtet war, der Ritus der Antimens-Position vollzogen, wonach im Dorf regelmäßige Gottesdienste begannen.

Geo-Punkt

Церковь Николая Чудотворца в Стригае

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