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Die Kirche des Heiligen Nikolaus in Oktjabrskij

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Im Jahr 1821 wurde im Dorf mit Mitteln der Gemeindemitglieder eine steinerne Kirche errichtet, die dem Heiligen Nikolaus gewidmet ist, mit einer Trauergemeinde zu Ehren der Kazan-Ikone der Gottesmutter. In den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Glockenturm abgerissen. Die Kirche befindet sich im Zentrum des Dorfes auf einem Platz und ist im Stil des späten Klassizismus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gestaltet.

Der Tempel stellt ein monolithisches kubisches Bauwerk mit einem breiten kuppelartigen Dach dar, das von vier Giebeln umgeben ist, die die Fassaden abschließen. Der Altar hat eine halbrunde Form, während die Trauergemeinde, breit und rechteckig, mit einem flachen Satteldach ausgestattet ist. An der Westseite war der Glockenturm angebaut, von dem nur noch der untere Teil übrig geblieben ist, sowie der westliche Vorbau mit einem leichten Vorsprung, der der Breite der nächsten Ebene des Glockenturms entspricht. Die Volumen der Trauergemeinde und des Altars sind niedriger als das Hauptvolumen des Tempels, was die Dominanz des Tempels in der Gesamtkomposition des Gebäudes unterstreicht.

Das Gebäude besteht aus Ziegeln auf Kalkmörtel mit Kreuzverband. Die kuppelartigen Dächer des Tempels und des Altars sind aus Eisen auf Holzsparren gefertigt, während das spätere Dach der Trauergemeinde aus Schiefer besteht. Das Sockel ist niedrig und glatt, mit einem kleinen Rücksprung. Die Fensterhöhe, die in allen Teilen des Gebäudes gleich ist, wird durch einen horizontalen Zug mit einem Regalprofil betont. Ursprünglich waren die Fassaden nicht verputzt. Die Fenster ohne Rahmen befanden sich in rechteckigen Nischen mit Vierteln und einer horizontalen Querstange. Später wurden die Fassaden verputzt, die Viertel der Fensteröffnungen wurden zugemauert und figürliche Rahmenprofile hinzugefügt. Oben an den Wänden verläuft ein zweigeteilter Antablement mit einem schmalen glatten Fries. Der Gesims ist vielgliedrig: im Ziegel einfach, im Putz kompliziert; im Viertel und in den Giebeln mit Modulen. Die Fenster an den Fassaden des Tempels sind in zwei Ebenen angeordnet: unten rechteckig, je eines östlich von den Portalen, in der oberen Ebene ein breites halbrundes Empire-Fenster. Zur Symmetrie wurden an den westlichen Fassaden des Tempels falsche Fenster angebracht. In der Trauergemeinde sind die Fenster in drei Achsen angeordnet, im Altar in zwei Achsen mit einem falschen Fenster dazwischen, und an den Fassaden des Vorbaus gibt es je ein Fenster. Der Zugang zum Gebäude erfolgt von drei Seiten. Die Türen sind doppelt, zweiflügelig, in rechteckigen Öffnungen mit verglasten Oberlichtern. In den Fenstern sind metallene Gitter mit figürlichem Muster aus Draht und Band installiert. Die Türen sind von außen mit Eisen beschlagen.

Geo-Punkt

Церковь Николая Чудотворца в Октябрьском

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