← Zum Feed · Karte

Die Kirche des heiligen Nikolaus in Nikopol

Фото 1
Der Pogoст Nikolo-Polski liegt am Fluss Pole, 30 Werst von der Kreisstadt und Wladimir entfernt. Er erhielt seinen Namen dank des Flusses Pole und der Kirche, die dem heiligen Nikolaus gewidmet ist. Bis 1764 gehörte der Pogoст mit den zugehörigen Dörfern dem Patriarchen und wurde dann zum synodalen Eigentum. Die Kirche an diesem Ort existierte bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts, was durch Einträge in den patriarchalischen Aufzeichnungen seit 1628 belegt ist.

In den Katasterbüchern der Kloster- und Kirchengüter aus den Jahren 1637-1647 wird erwähnt, dass sich in der "Kromine" von Kamenička am Fluss Pole ein Pogoст mit der Kirche des heiligen Nikolaus und der warmen Kirche der heiligen Märtyrerin Barbara befand. Beide Kirchen waren aus Holz, und es gab zwei Gehöfte für Priester und einen Gehöft für einen Bäuerlein. Bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts gab es im Pogoст zwei hölzerne Kirchen, und laut den Aufzeichnungen von 1653-1654 dienten dort zwei Priester, während die Gemeinde 123 Gehöfte zählte. In den Katasterbüchern werden auch zwei Priester und 139 Gehöfte erwähnt.

Im Jahr 1713 wurde gemäß den patriarchalischen Aufzeichnungen an der Stelle der alten Nikolauskirche eine neue zu Ehren desselben Heiligen erbaut. Bis 1731 war die warme Kirche baufällig, und die Gemeindemitglieder errichteten eine neue Holzkirche, die 1735 geweiht wurde.

In den Jahren 1818-1822 wurde anstelle der beiden hölzernen Kirchen ein steinernes zweigeschossiges Gotteshaus erbaut, das in veränderter Form bis heute erhalten geblieben ist. In der Kirche gibt es vier Altäre: im oberen Stockwerk zu Ehren des heiligen Nikolaus und des Wladimirer Ikone der Gottesmutter, im unteren zu Ehren der heiligen Märtyrerin Barbara und zu Ehren des Schutzes der Heiligen Gottesmutter. Die Kirche ist mit liturgischen Geräten, einer Sakristei, heiligen Ikonen und liturgischen Büchern ausgestattet. Besonders verehrt wird die alte Ikone des heiligen Nikolaus mit einer silbervergoldeten Riza. In der Kirche wird das alte Druck-Evangelium von 1648 aufbewahrt.

Laut dem Personalstand der Kirche dienen dort ein Priester, ein Diakon und ein Psalmodiker. Ihr Unterhalt wird durch Einnahmen aus Acker- und Wiesenland, Getreideerträgen und Dienstleistungen sichergestellt und beträgt bis zu 800 Rubel pro Jahr. Die Häuser der Mitglieder des Klerus befinden sich auf dem Kirchenland. Die Gemeinde umfasst 16 Dörfer, in denen laut den Kleruslisten 843 Männer und 949 Frauen verzeichnet sind. Seit 1876 gibt es im Pogoст eine landwirtschaftliche Volksschule.

Geo-Punkt

Церковь Николая Чудотворца в Никополье

Kommentare