Das Dorf Mogilzy lag 171 Werst von Twer und 60 Werst von Kashin entfernt. Bis heute ist von dem Dorf nur der Friedhof erhalten geblieben, der zwischen den Dörfern Solowzy und Aljoschino liegt.
Im Dorf gab es eine steinerne Nikolauskirche, die 1855 erbaut wurde, mit einem Altar zu Ehren des Heiligen Nikolaus. Es gab auch eine hölzerne Kirche, die 1653 errichtet wurde, mit drei Altären: der zentrale zu Ehren des Heiligen Nikolaus, der linke zu Ehren des heiligen Märtyrers Nikita und der rechte zu Ehren der heiligen Märtyrer Flora und Lavra. Unter den kirchlichen Dokumenten befanden sich ein Verzeichnis aus dem Jahr 1841, Matrikelbücher und Beichtlisten seit 1841 sowie ein Plan des Landeigentums.
Im Jahr 1901 dienten in der Kirche der Priester Wladimir Michailowitsch Lebedew, 27 Jahre alt, der die theologische Seminar abgeschlossen hatte und 1899 Priester wurde, und der Psalmodiker Nikolai Gawrilowitsch Smertynski, 29 Jahre alt, der seit 1895 im Amt war. Die Gemeindemitglieder waren die Bewohner der Dörfer Solowzy, Gawrilowo und Filippowo, insgesamt 52 Haushalte.
Bis 1914 dienten in der Kirche der Priester Peter Zykow, 42 Jahre alt, Absolvent der Lehrerseminar mit 18 Jahren Dienstzeit, von denen 4 Jahre in der Nikolauskirche, und der Psalmodiker Iustin Talysin, 50 Jahre alt, der 13 Jahre gedient hatte, davon 6 Jahre in dieser Kirche. Die Gemeindemitglieder waren 181 Männer und 203 Frauen aus den Dörfern Solowzy, Gawrilowo und Filippowo.
Die Kirchen sind bis heute nicht erhalten geblieben.
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