Laut Informationen von Wladimir Muromzew wurde im Jahr 1847 im Dorf eine Ziegelkirche im Namen des Heiligen Nikolaus des Wundertäters von der einheitlichen Gemeinde errichtet. Der Hauptaltar war kalt und dem Heiligen Nikolaus des Wundertäters gewidmet, während die warmen Seitenaltäre einerseits den drei heiligen ökumenischen Kirchenvätern und andererseits der Schutzmantel der Gottesmutter gewidmet waren. Die Kirche war ein zweigeschossiger viereckiger Bau mit großen Zeltkuppeln und fünf zwiebelförmigen Kuppeln auf Trommeln mit Arkaturen, hatte eine Sakristei, einen nördlichen Seitenaltar und einen schindelgedeckten Glockenturm. Die Seitenaltäre wurden als Dreifaltigkeits- und Schutzmantelaltar bezeichnet. Die Kirche wurde spätestens in den 1930er Jahren geschlossen und war verlassen.
Laut Angaben des Projekts von Wladimir Bakunin gab es in Isady noch einen weiteren steinernen Tempel, dessen Bau von 1896 bis 1901 dauerte. Der Hauptaltar war der Ikone der Gottesmutter „Unbrennbarer Dornbusch“ gewidmet; der rechte Seitenaltar dem heiligen Archidiakon Stefan, dem heiligen Nikolaus des Wundertäters und dem heiligen Makarius von Schtscheltowodsk, während der linke dem Apostel Andreas dem Erstberufenen, dem heiligen Theodosius von Tschernigow und dem Märtyrer Alexander gewidmet war. Dieser Tempel in Isady ist nicht erhalten geblieben. Laut der Heimatforscherin Irina Naumowa wurde im Jahr 1701 im Dorf eine Holzkirche im Namen des heiligen Apostels und Märtyrers Archidiakon Stefan erbaut.
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