Die Tor-Kirche des heiligen Nikolaus, die Teil des Goritski-Uspenski-Klosters ist, stellt ein interessantes Beispiel für den Moskauer Barock dar. Ihre Geschichte beginnt im späten 17. Jahrhundert, als mit dem Bau begonnen wurde. Die Kirche war bis 1789 in Betrieb, danach wurden die Gottesdienste eingestellt. In den Jahren 1987-1988 wurde sie unter der Leitung des Architekten I.B. Purischew restauriert.
Die prächtigen Tore, über denen sich die Nikolauskirche erhebt, sind mit dem westlichen Teil der Pfortenhalle verbunden und bilden visuell eine Einheit mit ihr. Die Tore sind reich mit dekorativen Elementen geschmückt, die mit der Gestaltung der Fassaden der Pfortenhalle korrespondieren. Sie könnten jedoch einen stärkeren Eindruck hinterlassen, wenn die Tor-Kirche von denselben Meistern erbaut worden wäre wie die Tore. Der Kontrast und die Unterschiede im Stil dieser beiden Bauwerke sind offensichtlich, und in gewissem Sinne ist die Kirche in der architektonischen Gestaltung den Toren unterlegen.
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