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Die Kirche des heiligen Nikolaus in Tscherkutino

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Im Februar 1736 wandte sich Fürst Ivan Alexejewitsch Saltykow, Adjutant des Leibgarde-Kavallerie-Regiments, mit einer Bitte an den synodalen Staatsdienst. Er berichtete, dass im Dorf Tscherkutino, das im Ilmechotski-Stan der Wladimirer Zehnten liegt, eine alte hölzerne Kirche zu Ehren des heiligen Nikolaus steht, die stark verfallen und für den Gottesdienst ungeeignet ist. Saltykow äußerte den Wunsch, an derselben Stelle eine neue steinerne Kirche zu bauen, und bat um Erlaubnis für den Bau. Der Erlass wurde erteilt, und im selben Jahr wurde die Kirche errichtet. Die Weihe wurde von Archimandrit Pavel aus dem Wladimirer Weihnachtskloster durchgeführt. Der neue Tempel war achteckig, zweigeschossig, mit einem dreigeschossigen Glockenturm und befand sich am hohen Ufer eines Teiches, 50 Meter vom Herrenhaus entfernt.

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Tempel im klassizistischen Stil umgebaut. Nach der Rekonstruktion erhielt er das Aussehen, das bis heute erhalten geblieben ist: Der Hauptbau in Form eines kleinen Achtecks mit einer Kuppel und einer kleinen Kuppel, an den sich im Westen der Vorraum und der Glockenturm anschließen. Die Nikolauskirche war ursprünglich eine Pfarrkirche mit einem eigenen Klerus, wurde jedoch ab 1849 der Kirche der Geburt der Heiligen Gottesmutter im Dorf Tscherkutino zugeordnet. In der Kirche gab es einen Altar, und sie war mit allem Notwendigen für den Gottesdienst ausgestattet.

Neben dem Tempel befanden sich die Gebäude des Anwesens der Saltykows, von denen das Haus und das Nebengebäude aus dem 18. Jahrhundert erhalten geblieben sind. Nachdem die Saltykows ein neues Anwesen in Snegirjewo gebaut hatten, wurde das Haus in Tscherkutino dem Kirchenklerus übergeben. In diesem Haus wurde am 1. Januar 1772 Michail Wassiljewitsch geboren, der zukünftige Staatsmann Russlands, Graf Michail Michailowitsch Speranskij, der in der Nikolauskirche getauft wurde.

In den 1930er Jahren wurde die Kirche des heiligen Nikolaus von den Behörden geschlossen und für wirtschaftliche Zwecke genutzt. Obwohl das Gebäude bis heute erhalten geblieben ist, bedarf es erheblicher Restaurierung. In der Sowjetzeit wurde der Tempel auf wundersame Weise nicht zerstört und nicht in Ziegel zerlegt. In seinen Räumlichkeiten befanden sich die Heizungsanlage der psychoneurologischen Klinik, ein Bad, Lager und sogar ein Schweinestall. Jetzt wird dank der Bemühungen der Diözese und der Öffentlichkeit die Wiederherstellung des Tempels durchgeführt.

Geo-Punkt

Церковь Николая Чудотворца в Черкутино

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