Das Dorf Pitim wird erstmals in den Revisionsdokumenten von 1834 als das Dorf Pitim erwähnt, das zur Buranskaja Wolost des Borisoglebskij Ujesd gehörte. Das Dorf wurde von Bauern des Klosters gegründet, die aus dem gleichnamigen Dorf im Pichajewski Bezirk umgesiedelt wurden. 1889 wurde mit Mitteln der Gemeindemitglieder im Dorf eine Holzkirche erbaut. 1938 wurde der Tempel geschlossen, aber bereits 1949 wurden die Gottesdienste wieder aufgenommen und seitdem nicht mehr unterbrochen.
Der Hauptteil der Kirchenkomposition besteht aus einem viereckigen Bau, auf dem ein lichtdurchfluteter achteckiger Turm mit einer Kuppel und einer kleinen Kuppel steht. An der östlichen Seite schließt sich eine fünfseitige Altarapsis an, während sich an der westlichen Seite eine rechteckige Trauungshalle mit einem Satteldach und ein dreigeschossiger Glockenturm mit einem hohen Spitzdach anschließt. Von außen ist der Tempel mit Schindeln verkleidet und in zartblauer Farbe gestrichen, mit schneeweißen geschnitzten Mustern und Fensterrahmungen. Heute ist die Kirche des Erzengels Michael weiterhin aktiv und ist Zeugin vieler historischer Ereignisse und bleibt das spirituelle Zentrum und das Hauptschmuckstück des Dorfes.
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