Am 25. Juli 2010 wurde in Noginsk, Oblast Moskau, mit der Segnung des Leiters der Moskauer Diözese und in Anwesenheit vieler Bürger und Geistlicher die Grundsteinlegung für einen neuen Tempel zu Ehren der heiligen seligen Matrona von Moskau durch Bischof Roman gefeiert, die von den Gläubigen in Russland und im Ausland besonders verehrt wird. Der Standort für den Bau wurde am malerischen Ufer des Flusses Kljasma gewählt, wo zuvor kein Tempel existierte. Der aus weißem Stein erbaute Tempel, entworfen im Stil der alten russischen einschiffigen Kirchen, bietet Platz für etwa 300 Personen und hat einen oberen und einen unteren Altar. Der obere ist der heiligen Matrona von Moskau gewidmet, der untere dem heiligen Märtyrer Georg dem Siegreichen. Die Architekten waren N.G. Blagowidowa und E.N. Maslow.
Am 2. Oktober 2011 besuchte der Metropolit von Krutitski und Kolomna, Juvenalij, zusammen mit dem Klerus den im Bau befindlichen Tempel, wo er einen Gottesdienst für die heilige Schutzpatronin abhielt.
Am 6. Mai 2012, am Gedenktag des heiligen Märtyrers Georg dem Siegreichen, fand im Georgsaltar des Tempels die erste Göttliche Liturgie statt.
Am 19. Juli 2012 wurden die Kuppeln auf den im Bau befindlichen Tempel gesetzt.
Im September 2012 wurde der Tempel mit einem Bildnis der heiligen seligen Matrona von Moskau geschmückt, das an der Westfassade angebracht wurde.
Am 16. Dezember 2012 fanden Feierlichkeiten zur Einweihung der regelmäßigen Gottesdienste statt. Zu diesem Zeitpunkt waren Fenster und Türen installiert und die Arbeiten zur Verlegung der Fußböden im Georgsaltar abgeschlossen.
Am 6. Mai 2013, am Patronatsfest des Tempels, fand nach der Göttlichen Liturgie eine Prozession und die Weihe des zweigeschossigen Ikonostase im Georgsaltar statt. Der Ikonostase wurde aus Schamotte gefertigt, und die Ikonen sind im Stil der Moskauer Schule des 15.-16. Jahrhunderts gestaltet.
Seit September 2013 begann in der Kirche eine Sonntagsschule für Kinder und Erwachsene zu arbeiten.
Im Jahr 2013 wurden Arbeiten an der Innen- und Außendekoration des Tempels sowie an den Kommunikationssystemen, der Wärmeversorgung, der Gasversorgung, der Stromversorgung und der Belüftung durchgeführt. Die Dacharbeiten wurden abgeschlossen.
Im Jahr 2014 wurde die Innenausstattung der Klassen der Sonntagsschule abgeschlossen, Rampen für mobilitätseingeschränkte Gruppen gebaut, eine Stützmauer gegen Hochwasser verstärkt, eine Heizungsanlage eingerichtet, die Wände isoliert, Wege gepflastert und ein Spielplatz installiert.
Im Jahr 2015 wurde das Gelände der Kirche verschönert, ein asphaltierter Parkplatz angelegt und ein Park angelegt. Der Tempel verwandelt sich allmählich, neue Heiligtümer und dekorative Elemente entstehen.
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