← Zum Feed · Karte

Die Kirche des Leontius von Rostow in Wologda

Фото 1
An der nördlichen Uferpromenade von Wologda steht die Leontius-Kirche. Früher standen hier zwei hölzerne Kirchen: eine kalte, die dem Wundertäter Leontius von Rostow gewidmet war, und eine warme, zu Ehren der Heiligen Flora und Lavra. Daneben befand sich ein hölzerner Glockenturm mit sechs Glocken. Diese Tempel waren das Zentrum des Dorfes Leontiewo, das im 17. Jahrhundert Teil der Stadt wurde.

Das steinerne Kirchengebäude wurde in zwei Phasen errichtet. Der erste Stock wurde in den Jahren 1738 und 1741 erbaut, der obere mit der facettierten, gestuften Kuppel zwischen 1754 und 1770. Der frühere Teil des Tempels wiederholt die architektonischen Formen des 17. Jahrhunderts: Fensterrahmen mit kokoshnik-artigen Giebeln, die Wände sind mit Halbsäulen geschmückt. Der achteckige, spitz zulaufende Glockenturm auf einem zweigeschossigen Sockel erinnert ebenfalls an die Architektur der vergangenen Epoche in Wologda. Die Fliesen, die den Altar schmücken, stammen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der obere Teil des Tempels ist im Barockstil gestaltet: Die Fensteröffnungen sind mit Sandriken-Überdachungen verziert, über und unter ihnen befinden sich figürliche Kartuschen, die Wände sind mit halbrunden Giebeln gekrönt.

In der Kirche gab es zwei Altäre: Der Hauptaltar im unteren Stockwerk ist dem heiligen Märtyrer Leontius, dem Bischof von Rostow, gewidmet, und der im oberen Stockwerk dem Apostel Johannes dem Evangelisten. Im Jahr 1930 wurde die Kirche geschlossen, und in ihren Mauern wurden Werkstätten eingerichtet. Seit 1960 steht die Kirche unter Denkmalschutz als architektonisches Denkmal regionaler Bedeutung. Jetzt wurde die Kirche den Gläubigen zurückgegeben und befindet sich im Wiederherstellungsprozess.

Geo-Punkt

Церковь Леонтия Ростовского в Великом Устюге

Kommentare