Im Jahr 1628 trug das Dorf Woroniino den Namen Makariowskoje und war dem königlichen Hof zugeordnet, was auf seinen Wohlstand hinweist. Im Dorf gab es eine einschiffige Holzkirche, die dem heiligen Makarius von Schilow gewidmet war. Im Jahr 1635 dienten hier zwei Priester, Joakim und der inaktiver Nikifor, sowie ein Psalmodiker, Mischka Kuwardin.
Wann das Dorf den Namen Woroniino erhielt, ist unbekannt, aber im 19. Jahrhundert wurde es bereits als Woroniin Pogost bezeichnet. Laut unbestätigten Angaben brannte die Kirche des heiligen Makarius nieder, aber das genaue Datum dieses Ereignisses ist unbekannt.
Im Jahr 1852 baute ein reicher Mann eine neue steinerne Kirche mit einem zentralen Altar zu Ehren der Kazan-Ikone der Gottesmutter und seitlichen Altären, die dem heiligen Makarius von Schilow und dem Heiligen Alexander Newski gewidmet sind. Die Kirche im russisch-byzantinischen Stil, entworfen von K. A. Ton, ist ein zweigeschossiger, fünftürmiger Bau mit einer Sakristei und einem spitzen Glockenturm. Sie befindet sich am Rande des Dorfes Woroniino und ist mit ihrer östlichen Fassade zur Hauptstraße ausgerichtet, wodurch sie die Höhenlage des Ortes dominiert.
Die verputzten Wände des Tempels, typisch für spätere Bauten, mit erhaltenen Dekorelementen, haben sich als widerstandsfähig gegen die zerstörerischen Einflüsse von Zeit und Niederschlag erwiesen. Der Hauptaltar ist zu Ehren der Kazan-Ikone der Gottesmutter geweiht. Die Kirche und der Friedhof sind von einer steinernen Umfriedung mit südlichen Toren, geschmückt mit schmiedeeisernen Flügeln und einem Kreuz, sowie einem nördlichen Tor umgeben.
Der Tempel und die Umfriedung sind aus rotem Ziegel gebaut, verputzt und haben eine symmetrisch-achsiale Anordnung. Auf der Achse von West nach Ost befinden sich der Glockenturm, die Sakristei, der quadratische Bau und die fünfseitige Altarapsis. Ein alter Grabstein bei der Sakristei deutet auf eine mögliche Beisetzung eines Geistlichen hin. Die Kuppel der Kirche ist nicht erhalten, aber Teile der Malerei sind noch an den Wänden sichtbar. Besonders beeindruckend ist das Antlitz eines alten Asketen am Eingang zur Sakristei. Die Kirche wurde spätestens in den 1930er Jahren geschlossen und ist jetzt verlassen.
Der Zustand der Kirche lässt derzeit zu wünschen übrig. Die Dachdeckung ist verloren gegangen, das Dach der Sakristei ist eingestürzt, die Malereien sind fast vollständig verschwunden, die Holzschnitzereien des Ikonostase sind beschädigt, und die Ikonen sind verloren. Die Öfen, Böden und das Dach der Sakristei sind zerstört, und die Ziegelmauer der Außenwände ist beschädigt. Das spitze Ende der Kuppel ist verloren gegangen, die Ziegelmauer der Tore, des Tors und der Umfriedung sowie deren Deckungen sind beschädigt. Die seitlichen Türmchen der Tore und das Türmchen des Tors sind ebenfalls verloren.
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