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Kirche der Kazan-Ikone der Gottesmutter in Roschnowo

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Im fernen 17. Jahrhundert, im Jahr 1673, begannen auf Anweisung des Metropoliten Filaret alte Gläubige in einem von kirchlicher Häresie betroffenen Gebiet zu siedeln. Sie bauten eine neue Holzkirche zu Ehren der Ikone der Kazanischen Gottesmutter.

An der Schwelle des 17. und 18. Jahrhunderts wurde eine steinerne Kirche mit zwei Altären und einer Kapelle zu Ehren des Propheten Elia errichtet, in der bereits 1704 Gottesdienste stattfanden. Eine Besonderheit des Tempels war der freistehende Glockenturm. Anderthalb Jahrhunderte später, in der Mitte des 19. Jahrhunderts, benötigte das Gebäude eine umfassende Renovierung. Unter der Leitung des Nischni-Nowgoroder Architekten P.A. Owsyannikow wurde ein vierseitiges Dach installiert. Im Jahr des 280. Jahrestages des Heldentums der Nischni-Nowgoroder Miliz wurde im Dorf eine steinerne einäugige Kapelle erbaut und geweiht. Im Jahr 1906 brach in der Kirche ein Feuer aus, und die Wiederherstellungsarbeiten wurden von dem Gouvernementsarchitekten P.A. Dombrowski geleitet. Drei Jahre später erhielt die Kirche einen warmen Vorraum und Treppen im altrussischen Stil.

Nach 1917 fiel die Kirche in Ungnade: Die Glocken wurden abgenommen, die Kapelle zerstört, und in der geschlossenen Kirche war geplant, Werkstätten der Maschinen-Traktor-Station unterzubringen. Die Gemeindemitglieder retteten das Gebäude vor der Zerstörung, indem sie auf dem Vorplatz Getreide verstreuten, um den Anschein eines Getreidespeichers zu erwecken.

In den Jahren der Not wurde der Tempel geschlossen, und die Gottesdienste wurden erst 1944 wieder aufgenommen.

Geo-Punkt

Церковь Казанской иконы Божией Матери в Рожново

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