In Perewozinka fand ein bedeutendes Ereignis statt, die orthodoxe Kirche der Kazan-Ikone der Gottesmutter erstrahlte mit neuen Kuppeln. Diese Kirche, die das geistliche Zentrum und die Seele des Dorfes ist, konnte trotz ihrer Einfachheit in schwierigen Zeiten bestehen bleiben. Nach Überlieferung im Jahr 1858 erbaut, wurde sie 1892 zum Ort der Eröffnung einer kirchlichen Schule, in der 69 Jungen und 41 Mädchen lernten, und es gab auch eine Bibliothek. In den sowjetischen Jahren verlor die Kirche ihre Kuppeln, aber wie eine Festung gab sie nicht auf und wartete auf die Rückkehr der Menschen unter ihren Schutz. In ihren Holzwänden wurde Getreide gelagert, doch dies endete mit dem Zerfall des örtlichen Kolchoses.
Die Geschichte der Landkirche ist typisch für unser Land, aber ihre Wiederbelebung ist erstaunlich. Im vergangenen Jahr schlug der Bewohner von Buzuluk und gebürtige Perewozinka, Viktor Litwinow, dem Leiter des Neualexandrowski Gemeinderats, Iwan Objedkow, vor, die Kirche zu rekonstruieren. Viktor Iwanowitsch übernahm den Großteil der Kosten, während der Bezirksleiter Wladimir Sadow mit Baumaterialien half. Auch die Einheimischen trugen ihren Teil bei, sei es durch Taten, Worte oder finanzielle Unterstützung. Dank einer beträchtlichen Summe an Spenden wurde die Kirche gemeinschaftlich wiederhergestellt. Die Restaurierung wurde von dem Buzuluker Nikolai Iwanow und dem Vorsitzenden des Kirchenausschusses Sergej Panin mit dem Stellvertreter Nikanor Objedkow durchgeführt. In der Hälfte des Kirchenraums wurden Böden, Decken, der Altar, Fenster und Türen wiederhergestellt, Ikonen und kirchliche Utensilien installiert. Hier finden seit einem Jahr Gottesdienste statt.
Auf der Kirche wurde ein Glockenturm errichtet, und in dieser Woche wurden nach ihrer Weihe die Kuppeln aufgesetzt. Unter den Gebeten der Gläubigen wurde die Kuppel mit dem Kreuz auf den Glockenturm gehoben, als würde die Kirche ihre Größe zurückerhalten. Dann wurden die Altar- und Vorhallekuppeln aufgesetzt. Die Kirche, die lange ohne Kuppeln stand, erwachte zum Leben und erlangte ein majestätisches Aussehen, das Hoffnung auf die Wiederbelebung des Lebens im Dorf weckt. Zu Ostern werden die Dorfbewohner nicht nur das Fest, sondern auch die erneuerte Kirche feiern. Die Arbeiten zur Wiederbelebung der Kirche gehen weiter.
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