Wenn man auf der Straße von Knyaginino in Richtung Sergach in der Region Nischni Nowgorod fährt, kann man die düstere Pracht der orthodoxen Kirche, die einsam zwischen den Feldern emporragt, nicht übersehen. Laut der Karte des Generalstabs befindet sich hier das Dorf mit dem ungewöhnlichen Namen Nutrenka. Die Architektur der Kirche zieht sofort die Aufmerksamkeit auf sich, da sie eher für eine Großstadt als für eine Landkirche geeignet ist. Im Internet findet man nur einige spärliche Zeilen über diese Kirche. Es ist bekannt, dass sie um 1862 zu Ehren der Kazan-Ikone der Gottesmutter erbaut wurde. In den Archiven der Nischni Nowgoroder geistlichen Konsistenz wird jedoch ein Gesuch des im Ruhestand befindlichen Stabsjunkers J.J. Moiseyev, eines Grundbesitzers aus dem Dorf Nutrenka, erwähnt, das am 21. März 1777 datiert ist und um die Genehmigung zum Bau der Kirche bittet. Wahrscheinlich stand hier früher eine andere Kirche, höchstwahrscheinlich aus Holz, die im Laufe der Zeit oder durch ein Feuer zerstört wurde, und an ihrer Stelle wurde ein steinernes Gotteshaus errichtet. Selbst heute beeindruckt die Kirche mit ihrer Pracht und Schönheit. Die Portiken der Seiteneingänge, die von Säulen getragen werden, die hohe Kuppel, all dies sind Überreste vergangener Pracht. Im Inneren der Kirche, besonders an der Kuppel, sind Fragmente wunderschöner Malereien erhalten geblieben.
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