Das Dorf Nila, gelegen am Fluss Nilka, befindet sich 8 Werst von der Kreisstadt und 120 Werst von der Provinzhauptstadt entfernt. Bis 1764, als die Klosterbesitzungen aufgehoben wurden, gehörte es zum Pereslawl-Goritzer Kloster. Seitdem ist das Dorf Teil des staatlichen Eigentums.
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts gab es hier bereits eine Holzkirche zu Ehren des Erzengels Michael, die vom Kloster erbaut wurde. Im Jahr 1678 wird in Nila ebenfalls eine Kirche mit demselben Namen in den Steuerlisten erwähnt. Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche umgebaut, jedoch ist das genaue Datum dieses Ereignisses nicht erhalten geblieben.
Im Jahr 1810 wurde dank der Bemühungen der Gemeindemitglieder anstelle der Holzkirche ein steinernes Gotteshaus errichtet, das bis heute besteht. Es hat zwei Altäre: im kalten Teil zu Ehren der Kazan-Ikone der Gottesmutter und im warmen Altar zu Ehren des Erzengels Michael. Die Kirche ist gut mit liturgischen Gegenständen, Gewändern, heiligen Ikonen und Gottesdienstbüchern ausgestattet. Alle Kirchendokumente werden in der Kirche des Dorfes Ivanowskoje aufbewahrt, einschließlich Kopien der Taufbücher seit 1797 und der Beichtlisten seit 1813.
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