Im Wald am Rand des Dorfes Nesterkowo steht eine alte Kirche, die der Kazan-Ikone der Gottesmutter gewidmet ist. Das genaue Datum des Baus des Backsteingebäudes ist unbekannt, es wird jedoch angenommen, dass es im 19. Jahrhundert errichtet wurde. Eine genauere Bestimmung ist schwierig, da die Kirche nach einem typischen Projekt gebaut wurde und der Klassizismus im gesamten Jahrhundert populär war. Die Geschichte der Gemeinde bis zum 20. Jahrhundert ist aufgrund von Plünderern verloren gegangen, die in den 1930er Jahren, nach dem Verbot von Gottesdiensten durch die sowjetische Regierung, die Kirche ausgeraubt haben. Den Erzählungen der Einheimischen zufolge wurden Bücher und Aufzeichnungen für Zigarettenpapier verwendet.
Die Architektur dieses vergessenen Denkmals der russischen Baukunst umfasst ein zweigeschossiges quadratisches Gebäude mit einer massiven Lichtkuppel in der Mitte, auf der einst eine Kuppel war. An der Westseite war ein rechteckiger Speisesaal mit einem Satteldach an die Kirche angebaut, der mit einem dreigeschossigen Glockenturm verbunden war, der mit einem metallenen Spitzdach gekrönt war.
Derzeit benötigt die Kirche dringend eine Restaurierung, jedoch sind nach den vorliegenden Informationen in naher Zukunft keine Arbeiten geplant.
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