Die Kirche im Dorf Mor-Karaguzha wurde 1904 erbaut. Im Jahr 1941, mit dem Beginn des Krieges, begannen die Dorfbewohner über die Notwendigkeit der Wiederaufnahme der Gottesdienste zu diskutieren. Das Gebäude der Kirche blieb erhalten, und sogar die Glocken blieben an ihrem Platz. Bald wurde die Eröffnung der Kirche genehmigt, was allgemeine Freude auslöste. Später wurde mehrmals versucht, die Kirche zu schließen, aber die Dorfbewohner konnten den Tempel verteidigen.
Im Jahr 1968, trotz der Proteste der Bewohner, wurden die Kuppeln der Kirche auf Anordnung der Behörden abgerissen. Dies geschah durch einen der Dorfbewohner, der einen Traktor K-700 benutzte. Laut Augenzeugen ertrank dieser Traktorfahrer ein Jahr später unter mysteriösen Umständen.
Heute setzen sich die Dorfbewohner für die Wiederherstellung des Tempels ein. Da die Wiederherstellung des Holzgebäudes erhebliche Mittel erfordert, planen sie den Bau einer neuen Kirche. Einer der Dorfbewohner wandte sich an das Komitee der Region Uljanowsk für Kulturerbe mit der Bitte, die Möglichkeit des Abrisses des alten Gebäudes und den Bau eines neuen an seiner Stelle zu prüfen. Nach einer Besichtigung wurde vorgeschlagen, die Möglichkeit des Baus einer neuen Kirche an einem anderen Ort zu prüfen.
Derzeit führt das Komitee der Region Uljanowsk für Kulturerbe eine staatliche historisch-kulturelle Expertise durch, um zu entscheiden, ob das Objekt in das Register der Denkmäler von Geschichte und Kultur aufgenommen werden soll. An das Staatliche Archiv Saratow, das Heimatmuseum und die Saratower Metropolie der Russisch-Orthodoxen Kirche wurden ebenfalls Anfragen zur Sammlung historisch-archivierter Materialien über die Kirche gerichtet.
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