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Kirche der Kazan Ikone der Gottesmutter in Kurba

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Im Jahr 1770 wurde eine große Sommertempel der Kazanischen Kirche mit Mitteln der Nachkommen der Naryshkin und unter Beteiligung der örtlichen Gemeindemitglieder errichtet. In der Kirche gab es drei Altäre: zu Ehren der Kazanischen Ikone der Gottesmutter, des Heilandes des nicht mit Händen gemachten Bildes und des Heiligen Nikolaus des Wundertäters. Das Besondere an dieser Kirche war, dass sich darin seit jeher die Kazanische Ikone der Gottesmutter befand, bekannt als die Kurba-Ikone, die als wundertätig galt. Heute wird diese Ikone in der benachbarten Kirche des Dorfes Wasiljewski aufbewahrt.

Die Kazanische Kirche ist ein interessantes architektonisches Bauwerk mit 16 Blütenblättern im Grundriss, das die Einheimischen als rund bezeichnen. Der Name des Architekten ist leider unbekannt. Die Kirche beeindruckt durch die Schönheit und den Reichtum der Freskenmalerei, die die Wände von Boden bis Decke bedeckt und Szenen aus dem Neuen und Alten Testament darstellt. Die Fülle des Lichts und die Eleganz der Malereien verleihen dem Innenraum Feierlichkeit. Die Jaroslawler Meister führten die Freskenmalereien in den Jahren 1796 und 1799 aus.

In den Jahren 1929 und 1930 wurde die Kirche geschlossen, und es wurde beschlossen, die wertvollen Ikonen zu zerstören. Später wurde im Gebäude eine Maschinen-Traktor-Station untergebracht, die dort einige Jahre bestand. Lange Zeit stand der Tempel leer und begann zu verfallen: Die Abdeckung der Kuppeln wurde beschädigt, der Tambour einer der seitlichen Kuppeln ging fast vollständig verloren, und an einigen Stellen zerfiel das Mauerwerk der Wände, insbesondere bei den Eingangsportalen.

Seit 1988 begannen Diskussionen über die Wiederherstellung dieses Denkmals der Architektur des 18. Jahrhunderts. Die lokale Verwaltung stellte Mittel für die Restaurierung bereit, aber diese reichten nicht aus, um den Tempel vollständig wiederherzustellen. Im Jahr 1993 wurden die Arbeiten eingestellt. Es gelang nur, die Abdeckungen der Kuppeln, den Tambour der seitlichen Kuppel und teilweise das Mauerwerk der Wände wiederherzustellen. Die Kirche stand lange Zeit eingerüstet, was bei jedem, der ihre einst majestätischen Wände sah, ein Gefühl von Schuld und Schmerz hervorrief.

Von der früheren Pracht ist fast nichts mehr übrig, und der Tempel befindet sich in einem Notzustand. Zunächst muss das Dach auf allen Teilen des Gebäudes wiederhergestellt werden.

Geo-Punkt

Церковь Казанской иконы Божией Матери в Курбе

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