Im Jahr 1731 erließ Kaiserin Anna Ioannowna ein Dekret zur Stärkung der östlichen Grenzen Russlands. Im Rahmen dessen begann die Planung der Neusakamsker Verteidigungslinie und der Bau von Festungen. Eine dieser Siedlungen war das heutige Kalinowka, früher bekannt als das Dorf Kobelma, wo neu getaufte Kalmyken lebten. 1769 wurde in dieser Siedlung mit staatlichen Mitteln eine Holzkirche erbaut. Doch im Jahr 1885 brannte die Kirche nieder, und Erzbischof Serafim Protopopov von Samara ordnete den Bau einer neuen Steinkirche an, deren Bau durch Spenden der Gemeindemitglieder finanziert wurde. Am 1. September 1902 wurde die Kirche zu Ehren der Ikone der Gottesmutter von Kazan durch Bischof Gurij geweiht.
In den 1930er Jahren wurde die Kirche geschlossen, und von 1936 bis 1988 diente das Gebäude als Getreidespeicher. 1991, auf Initiative einer Gruppe von Gemeindemitgliedern, wurde das kirchliche Leben wiederbelebt, und die Renovierung der Kirche begann, die bis heute andauert.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.
Um einen Kommentar zu hinterlassen, mit Google anmelden.