Das alte Dorf liegt in malerischer Umgebung am Ursprung des kleinen Flusses Lunki. Dank der günstigen Lage blühte es wirtschaftlich im 19. und 20. Jahrhundert, und jeden Sonntag fanden auf dem lokalen Marktplatz Märkte statt. Heute erinnern nur noch die Kirche der Kazanischen Gottesmutter mit dem Altar zu Ehren des Heiligen Nikolaus und einige hölzerne Häuser, reich verziert mit nordischer Schnitzerei, an den einstigen Wohlstand.
Die Dorfkirche wurde 1808 mit Mitteln der Gemeindemitglieder erbaut. Im selben Jahr wurde eine steinerne Kapelle errichtet, die bis heute nicht erhalten geblieben ist. In der Sowjetzeit wurden die Sakristei und der Glockenturm der Kirche abgerissen, aber der quadratische Teil mit fünf Kuppeln und der Altarbereich blieben erhalten. Der quadratische Teil und die Apsis sind mit Pilastern und kleinen Ziegeln verziert, die Fenster und Fensterrahmen sowie die schmiedeeisernen Gitter sind erhalten geblieben. Die Trommeln der fünf Kuppeln des quadratischen Teils sind ebenfalls mit Pilastern dekoriert. Seit 1936 wurde die Kirche als Getreidespeicher genutzt. Im Altarbereich ist das Grab des Priesters der Kazan-Kirche P.Z. Winogradow erhalten geblieben.
In der Kirche im Dorf gab es auch eine kirchliche Schule. Trotz der Existenz der Pfarrkirche und der Schule waren Chabarowo und die Gemeinde Chabarowo eines der Zentren des Schismatismus im Danilowski-Ujesd.
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