Das Dorf Dubrowizy, gelegen am Fluss Gluchowka, befindet sich 15 Werst vom Kreisstadt und 100 Werst von der Provinzhauptstadt entfernt. Laut den Schreibersbüchern von 1628 und 1629 gehörte das Dorf verschiedenen Gutsbesitzern: dem Streitsachverständigen I. D. Rudakow, dem Hofmeister K. A. Jakowlew und dem Hofmeister I. F. Poltew. Aus einer im Kirchenarchiv erhaltenen Urkunde ist bekannt, dass im vergangenen Jahrhundert in Dubrowizy eine hölzerne Kirche existierte, die der Kazan-Ikone der Gottesmutter gewidmet war. Das genaue Datum des Umbaus dieser Kirche ist unbekannt, aber es geschah nicht vor 1648, da nur in diesem Jahr Zar Alexei Michailowitsch anordnete, die Kazan-Ikone der Gottesmutter in ganz Russland zu feiern.
In den Jahren 1776 und 1781 wurde mit dem Segen des hochwürdigen Antonij, Bischof von Pereslawl, auf Kosten des Gutsbesitzers I. I. Rudakow anstelle der hölzernen Kirche ein steinernes Gotteshaus zu Ehren derselben Ikone errichtet. Etwa zur gleichen Zeit wurde an der Westseite der Kirche eine Kapelle zu Ehren der Entschlafung der Gottesmutter angebaut. Beide Kirchen existieren bis heute in Dubrowizy. Der Ikonostase der Kazan-Kirche ist im Stil des späten letzten Jahrhunderts mit geschnitzten Darstellungen von Cherubim ausgeführt, und an den königlichen Türen ist das letzte Abendmahl abgebildet. Die Kirche ist gut mit liturgischen Geräten, einer Sakristei, heiligen Ikonen und liturgischen Büchern ausgestattet. Es sind mehrere Ikonen in silbernen Gewändern erhalten geblieben, die von lokalen Gutsbesitzern gestiftet wurden, jedoch ohne Inschriften.
Im Kirchenarchiv sind zwei Urkunden über den Bau von steinernen Kirchen aus den Jahren 1776 und 1794 erhalten geblieben. Alle kirchlichen Dokumente sind in Ordnung: Es gibt Kopien der Taufbücher seit 1801 und der Beichtlisten seit 1805. Im Personal der Gemeinde sind ein Priester, ein Diakon und ein Psalmodist verzeichnet. Ihre Bezahlung wird durch Zinsen aus dem Gemeindekapital von 2137 Rubel, die 85 Rubel betragen, Einnahmen aus Gottesdiensten und Anforderungen bis zu 500 Rubel sowie einem Nettogewinn aus dem Land von 150 Rubel sichergestellt, was insgesamt etwa 735 Rubel pro Jahr ergibt.
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