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Kirche der Kazan-Ikone der Gottesmutter in Denjatino

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Das Dorf Denjatino, umgeben von Teichen und Brunnen, liegt 20 Werst von der Kreisstadt entfernt. In den Steuerbüchern von 1628-1630 wird es als in Parzellen unterteilt erwähnt, die verschiedenen Grundbesitzern gehörten. Zu dieser Zeit stand im Dorf eine hölzerne Kirche des Erzengels Michael, die von den Grundbesitzern erbaut wurde. In der Kirche dienten ein Priester und eine Prosvirnaja. Laut den Einkommensbüchern des Bistums Rjasan aus dem Jahr 1676 befand sich im Dorf nach wie vor dieselbe Kirche, bei der die Höhlen der Priester Fjodor und Dmitri, die Höhle des Ponomar und 21 Höhlen der Gemeindebauern waren.

Die hölzerne Kirche des Erzengels Michael existierte in Denjatino bis 1843, als der steinerne Tempel errichtet wurde. Im neuen Tempel wurden drei Altäre eingerichtet: der Hauptaltar zu Ehren der Kazan-Ikone der Gottesmutter, und in der Tafel, im Namen des Erzengels Michael und des heiligen Sergius von Radonesch. Der Tempel ist gut mit liturgischen Geräten, einer Sakristei und heiligen Ikonen ausgestattet. Besonders hervorzuheben sind die Kazan-Ikone der Gottesmutter und das nicht von Menschenhand geschaffene Bild des Erlösers aufgrund ihrer Antike und Verzierungen.

Neben dem steinernen Tempel gibt es in Denjatino eine alte hölzerne Kirche, deren Bauzeit unbekannt ist. Im Jahr 1866 wurde sie renoviert, und der Altar wurde zu Ehren der Wladimir-Ikone der Gottesmutter anstelle der Kazan-Ikone geweiht. Der Ikonostase und die Ikonen darin sind alt.

Im Personal der Kirche sind ein Priester, ein Diakon und ein Psalmodist vorgesehen. Die Mitglieder des Klerus haben eigene Häuser auf dem Kirchengelände. Das Land an der Kirche umfasst: 1 Dezitina Wohnland, 30 Dezitinen Ackerland, von denen 6 Dezitinen und 2128 Sazhen unbrauchbar sind, sowie 3 Dezitinen Wiesenland. Einen speziellen Plan und ein Katasterbuch für das Land gibt es nicht. Die Gemeinde umfasst das Dorf Denjatino und die Dörfer Lewina, Ozkorkowa, Boizowa, Kondakowa, Alexandrina, Markowa, Boronina, Kuschina und Belkowa, wo laut den Kleruslisten 1175 Männer und 1311 Frauen verzeichnet sind. Im Dorf Denjatino gibt es eine männliche und eine weibliche Volksschule, und im Dorf Boronina gibt es ebenfalls eine Volksschule.

Geo-Punkt

Церковь Казанской иконы Божией Матери в Денятино

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