Die Kirche der Kazan Ikone der Gottesmutter wurde 1912 nach einem Entwurf des Architekten A.G. Uspenskiy erbaut, der der Sohn des Schriftstellers G.I. Uspenskiy war. In den 1930er Jahren wurde die Kirche geschlossen und das Gebäude als Klub genutzt. Die Gottesdienste wurden während der deutschen Besatzung wieder aufgenommen, und 1942 begann der Priester Theodor Puzanov hier zu dienen. Nach seiner Versetzung in den Bezirk Porschow hielt Vater Theodor Kontakt zu den Partisanen und wurde mit der Medaille „Partisan des Großen Vaterländischen Krieges“ ausgezeichnet. Besonders hervorzuheben ist die Tat des Protopresbyters Alexander Tsypin, der auf die Bitten der Gläubigen im Alter von achtzig Jahren erneut mit dem pastoralen Dienst begann und diesen bis 1947 fortsetzte. Die Kirche wurde Anfang der 1960er Jahre erneut geschlossen, und 1989 wurde sie der Russisch-Orthodoxen Kirche zurückgegeben.
An der Kirche gibt es eine Sonntagsschule. Am 22. April 2012, am Tag des hundertjährigen Bestehens der Kirche, weihte Metropolit Lew das neue Pfarrhaus ein, das auf dem Gelände der Kirche errichtet wurde und in dem sich das pfarrliche spirituell-aufklärerische Zentrum befinden wird.
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