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Die Kirche des Heiligen Johannes des Täufers in Rjabowo

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Das Dorf Rjabowo wurde Mitte des 18. Jahrhunderts gegründet. Bis zu den 1750er Jahren gehörte dieses Land dem Bauern Artemij Limonov. Im Jahr 1749 reichten die Gemeindemitglieder aus den Dörfern Karinka und Mudrova ein Gesuch zum Bau einer hölzernen Kirche im Namen des Heiligen Johannes des Täufers am Fluss Rjabovka und zur Schaffung einer eigenständigen Gemeinde ein. Limonov gab das Land für die Kirche her und ließ sich in einem Weiler nieder, der eine Werst vom zukünftigen Dorf entfernt war.

Am 4. September 1752 genehmigte die Wjatka Geistliche Konsistenz den Bau eines hölzernen Tempels zu Ehren der Geburt Johannes des Täufers. Bis 1757 war der Tempel erbaut und geweiht. Rund um die Kirche entstanden Häuser für die Kirchenbediensteten, und so entstand das Dorf Rjabowo.

Nach einigen Jahren war die Kirche baufällig, und 1788 wandten sich die Gemeindemitglieder an Bischof Lawrentius mit der Bitte, einen neuen steinernen Tempel zu errichten. 1795 wurde der Bau nach dem Entwurf des Architekten F.M. Rosljakow abgeschlossen.

Zu Beginn der 1830er Jahre wurde auf Wunsch der Gemeindemitglieder ein steinerner Glockenturm errichtet. Die geistlichen Behörden gaben die Genehmigung und einen Bauplan, der dem bereits bestehenden Glockenturm im Dorf Ischewsk des Jaranskij Kreises ähnelte.

In den 1840er Jahren war das Ensemble des Tempels vollendet: Die Kirche wurde von einer steinernen Umfriedung mit Bogenportalen umgeben. Das äußere Erscheinungsbild des Tempels änderte sich nicht mehr, im Gegensatz zum Inneren.

Am 4. Januar 1850 wurde der Priester Michail Wasiljewitsch Wasnezow mit seiner Familie nach Rjabowo versetzt. Hier wurden seine Söhne geboren: der Künstler Apollinarij, der Lehrer und Agronom Peter, der Volksschullehrer und Stadtoberhaupt Arkadij sowie der Volksschullehrer Alexander. In der Kirchenumfriedung sind die Eltern der Brüder Wasnezow und ihr Großvater mütterlicherseits begraben.

Die Kirche wurde Mitte der 1960er Jahre zusammen mit der Umfriedung und den Gräbern der Wasnezows zerstört.

Im August 1993 wurde auf Initiative der Nachkommen der Wasnezows das Fundament einer neuen hölzernen Kirche in Rjabowo gelegt. 1996 segnete der Erzbischof Chrysanth das Kreuz und die Kuppel des Tempels. Im Juni 1998, zum 150. Jahrestag von V.M. Wasnezow, fand die Weihe der neuen Kirche zu Ehren der Geburt Johannes des Täufers statt. Die Weihe wurde von dem Protodiakon Nikolaj Fedko durchgeführt, und die Stiftung Wasnezow schenkte der Kirche ein Ikone der Gottesmutter.

Geo-Punkt

Церковь Иоанна Предтечи в Рябово

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