Die Kirche zu Ehren des heiligen Apostels und Evangelisten Johannes des Evangelisten im Dorf Ognev-Maidan wurde erstmals 1783 mit Mitteln der Gemeindemitglieder erbaut. In den frühen 1880er Jahren brannte das Gebäude nieder, und es musste ein neues gebaut werden. Die neue Kirche wurde dank der Spenden der Gutsbesitzerin Anastasia Dionisievna Zhadovskaya errichtet. Am 11. März 1885 öffnete die steinerne Kirche mit einem mehrstöckigen Glockenturm erneut ihre Türen für die Gemeindemitglieder. Die Inneneinrichtung des Tempels zeichnete sich durch einen prächtigen Ikonostase und Fresken aus, die ihm eine besondere Schönheit und Feierlichkeit verliehen. Die Gemeinde umfasste die Bewohner des Dorfes Ognev-Maidan sowie der Dörfer Ivanovka, Agrofeyino und Vyselka. An der Kirche befand sich ein Friedhof, aber die Grabsteine sind nicht erhalten geblieben. Derzeit befindet sich an der nördlichen Umzäunung der Grabplatz der Gutsbesitzerin Zhadovskaya. In der Sowjetzeit wurde die Kirche, wie viele andere, umgebaut: Sie wurde als Lager für die Kartoffeln und das Getreide des örtlichen Kolchos namens Tschkalow genutzt. Durch die Bemühungen der Dorfbewohner gelang es, einen Teil der kirchlichen Utensilien zu erhalten.
1993 begann die Restaurierung der Kirche, deren Initiator der Dorfälteste Jewgenij Wasiljewitsch Ionow war. Die Mittel für die Wiederherstellung kamen von den Gemeindemitgliedern, auch die Verwaltung des Woronischski-Bezirks leistete finanzielle Unterstützung, und die örtliche SChPK namens Tschkalow stellte Glas zur Verfügung. Ein Teil der Ikonen und ein einzigartiger Altarvorhang wurden zurückgegeben. Seit 1995 wurden die Gottesdienste im Tempel wieder aufgenommen, und die Arbeiten an seiner Wiederherstellung dauern an: Die Umzäunung wurde wiederhergestellt, und wir hoffen, dass bald wieder die Glockenläuten von der neu belebteten Glockenstube erklingen wird.
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