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Kirche der Ikone Aller Trauernden Freude

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Die gelbe Kirche an der Bolschaja Ordynka scheint ein einheitliches Kunstwerk zu sein, das zu einer Zeit geschaffen wurde. Doch dieser Eindruck ist trügerisch, da sie aus zwei Teilen besteht, die zu unterschiedlichen Zeiten erbaut wurden. Im Inneren kann man Innenräume sehen, die seit alten Zeiten erhalten geblieben sind.

Ursprünglich stand an dieser Stelle im 16. Jahrhundert eine hölzerne Kirche, die dem Varlaam von Chutyn gewidmet war. Im nächsten Jahrhundert wurde an ihrer Stelle eine neue hölzerne Kirche errichtet, die Spaso-Transfiguration genannt wurde, mit einer Kapelle für Varlaam. In den Jahren 1683 und 1685 wurde sie durch einen steinernen Tempel mit demselben Namen ersetzt. Von hier aus begann die Verehrung des Ikone der Heiligen Gottesmutter „Aller Trauernden Freude“, nachdem die Witwe Jewfimija Akinfiewa, die Schwester des Patriarchen Joakim, nach dem Gebet vor dieser Ikone geheilt wurde. Im Jahr 1713 wurde im Tempel eine zweite Kapelle zu Ehren der Ikone geweiht, und die Kirche erhielt den Namen Trauerkirche.

In den Jahren 1783 und 1791 wurden das Speisehaus und der Glockenturm mit Mitteln des Kaufmanns Afanasij Dolgow, dessen Anwesen sich gegenüber befand, umgebaut. Die Arbeiten wurden von dem Architekten Wassili Baschenow durchgeführt. Der Hauptteil der Kirche wurde später, nach dem Brand von Moskau, mit Mitteln der Brüder Kumanyin und der Söhne Dolgow umgebaut. Der Architekt Osip Bowe errichtete in den Jahren 1832 und 1836 eine neue Kirche in Form einer Rotunde. Er bemühte sich, dass seine Arbeit mit der von Baschenow harmonierte. Beide Teile sind im einheitlichen Stil und Farbton gehalten. Die Inneneinrichtung gehört ebenfalls Bowe, einschließlich des Ikonostase und des Gusseisenbodens.

Im Jahr 1933 wurden die Gottesdienste eingestellt, aber das Innere blieb erhalten, da die Kirche in die Obhut der Tretjakow-Galerie überging. Im Jahr 1948 wurde der Tempel wieder eröffnet und blieb seitdem geöffnet. Heute kann man sowohl die Fassaden als auch die Inneneinrichtung bewundern. Seit 2010 gibt es an der Kirche einen Synodalchor, der bei Gottesdiensten und Konzerten zu hören ist.

Von Juni 2012 bis November 2013 fanden Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten statt. Das Gebäude hatte stark unter der Zeit gelitten, das Dach war fast zerstört, die Wände waren von Schimmel befallen, Fenster und Türen waren in einem Notzustand. Dank der Bemühungen des Pfarrers Hieromönch Georgij (Isakow), der Gemeinde und der Wohltäter erhielt die Kirche ihr ursprüngliches Aussehen zurück, und der Glockenturm wurde wiederhergestellt.

Im Jahr 2014 wurde die Kirche Preisträger des Wettbewerbs der Regierung von Moskau für das beste Projekt im Bereich der Erhaltung und Popularisierung von Kulturerbeobjekten.

Geo-Punkt

Церковь иконы Всех скорбящих радости

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