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Kirche der Ikone der Gottesmutter Aller Trauernden Freude in Myshkin

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Die Kirche ist klein und erinnert an die verlorene architektonische Komposition, die einst zwei Tempel, eine Umzäunung, die Heiligen Tore, Kapellen und Gräber umfasste. Nebenan befand sich die Kirche des heiligen Alexius, die bis heute nicht erhalten geblieben ist. Sie wurde 1866 am Eingang zum alten Stadtfriedhof mit Mitteln der Kaufleute Timofei und Alexander Chistov erbaut, obwohl im Dokument das Jahr 1860 angegeben ist. Die Kirche stellt eine für die Provinz seltene Richtung des Neorenaissance-Stils dar, ähnliche Gebäude findet man in St. Petersburg. Der Name des Architekten ist unbekannt.

Die Trauerkirche wurde 1929 geschlossen und verlor ihre Kuppeln, blieb jedoch durch die Nutzung als Werkstätten und Archiv erhalten. Seit 1971 befand sich im Gebäude ein Volksmuseum, und in den 1990er Jahren wurde die Kirche den Gläubigen zurückgegeben. Heute ist der Tempel aktiv, gehört zur Uspenski-Kathedrale, wurde teilweise restauriert, und 2009 wurden neue Kuppeln installiert. Es werden auch Arbeiten zur Verbesserung des Friedhofs und zur Rückführung der erhaltenen Grabsteine durchgeführt, die auf das 18. Jahrhundert datiert sind. Auf den Grabsteinen sind die Namen bekannter Bürger des alten Myshkin zu sehen.

Derzeit finden im Tempel regelmäßig Gottesdienste im Winter statt, während sie im Sommer in der Uspenski-Kathedrale der Stadt Myshkin abgehalten werden. Die Sommergottesdienste in der Kirche umfassen Trauergottesdienste und Gebete.

Am 6. November 2012, nach der Göttlichen Liturgie, die von Bischof Weniamin von Rybinsk und Uglich in der Kirche zu Ehren der Ikone der Gottesmutter „Aller Trauernden Freude“ in Myshkin gefeiert wurde, fand die Weihe der Friedhofskapelle statt. Die Weihe wurde von Bischof Weniamin durchgeführt. Die Kapelle wurde dank der Bemühungen des Leiters des Myshkin-Distrikts A. G. Kuritsyn, des Bürgermeisters von Myshkin A. P. Lytkin, A. N. Dugin, der Teilnehmerin des Großen Vaterländischen Krieges A. I. Suvorova und anderer Spender erbaut.

Geo-Punkt

Церковь иконы Божией Матери Всех скорбящих Радость в Мышкине

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