In nur sechs Monaten verwandelte sich das verlassene Klubgebäude in eine Kirche, die zu Ehren der Ikone der Heiligen Gottesmutter Trost oder Trost geweiht wurde. Die Arbeiten wurden den ganzen Winter über durchgeführt, und selbst bei 25 Grad Frost wurde die Kirchturmkuppel installiert. Viele zweifelten daran, dass aus einem Klub ein Tempel werden kann, denn in Russland wurden lange Zeit umgekehrt, Tempel in Klubs umgewandelt. Doch Ekaterina Balabanova, die Initiatorin des Projekts, versicherte bereits im letzten Herbst den Journalisten, dass im Sommer dort Gottesdienste beginnen würden, und sie hielt ihr Wort. Im Tempel müssen noch die Böden neu verlegt und Heizung sowie Elektrizität verlegt werden.
Im Dorf Petjaly in Mari El gibt es eine Kirche mit einem wundertätigen Kreuz, in der es keinen Strom gibt, um, wie die örtlichen Gläubigen glauben, die Atmosphäre nicht zu stören. Ekaterina Wasiljewna denkt auch darüber nach, ob man Strom in die Kirche des Trostes oder Trostes legen sollte, wo die Fenster auf dem Dach angeordnet sind und ein geheimnisvolles Halbdunkel schaffen. Kerzen mit ihrem flackernden Licht machen das Gebet konzentrierter.
Die Kirche ist eine Hauskirche, die zur Abtei des Trostes gehört, und ist für Kranke bestimmt. In der Nähe war geplant, ein Hospiz für Menschen mit Behinderungen und ältere alleinstehende Personen zu bauen, aber das gelang nicht. Das Gebäude wurde in zwei Teile geteilt: in einem die Kirche, im anderen ein spirituelles Zentrum für Menschen mit Behinderungen. Für das Hospiz reichte der Platz nicht aus. Ekaterina Wasiljewna bittet die Behörden, ihr das leerstehende Gebäude der ehemaligen Schule zu übergeben, aber es wurde zur Versteigerung ausgeschrieben. Sie ist überzeugt, dass dies der ideale Ort für ein Hospiz ist, und ist bereit, im nächsten Jahr mit der Rekonstruktion zu beginnen.
Ekaterina Wasiljewna kann man vertrauen, denn sie hat bereits zwei Kirchen hinter dem Stadion "Awanhard" und in der Straße Zagorodnaja gebaut. Dabei wurde der Bau letzterer nicht von reichen Sponsoren finanziert. Nur zwei haben große Summen gespendet: der Unternehmer Leonid Baryschew aus Jelabuga, 200.000 Rubel, und der Samara-Bewohner Wasilij Asbukhin, 137.000. Der Unternehmer aus Zelenodolsk, Wladimir Jeremeev, spendet monatlich kleine Beträge. Die restlichen Mittel sammelten einfache Gläubige, einige hundert, andere tausend Rubel. Eine Frau spendete 20.000 Rubel mit der Bedingung, dass ihr ein Platz im Hospiz reserviert wird.
Von den gesammelten Spenden wurde das Dach der Kirche vollständig ersetzt, die Wände verputzt und der Ikonostase installiert.
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