Die letzte Kirche des Klosters wurde die kleine Kirche der Ikone der Gottesmutter „Dostoijnoje Est“, die sich neben den Zellen im nordwestlichen Teil des Geländes befindet. Die steinerne, zweigeschossige und warme Kirche wurde 1886-1887 unter der Äbtissin Izmargada Woskresenskaja mit Mitteln von Wohltätern erbaut. Sie hatte einen Altar zu Ehren der Ikone der Gottesmutter „Dostoijnoje Est“. Im Erdgeschoss der Kirche befanden sich zwei Zellen für Mönche. Der Grund für den Bau der Kirche war folgendes Ereignis, das von A.N. Uschakow beschrieben wurde: Das Land, auf dem die Kirche errichtet wurde, gehörte der Stadt und schnitt in das Klostergelände, weshalb die Gesellschaft der Äbtissin Izmargada vorschlug, dieses Land zu erwerben. Nach dem Kauf begann die Äbtissin mit dem Bau eines neuen steinernen zweigeschossigen Turms in Form einer Kapelle, damit dieser Teil der Klostermauer werden konnte. Während des Bauprozesses hatte die Äbtissin Izmargada mehrfach Träume und hörte eine Stimme, die sie an die Kazanische Gottesmutter erinnerte. Da sie tiefgläubig war, begann sie zu beten und entschied, dass sie eine Kirche zu Ehren der Kazanischen Gottesmutter bauen sollte. Zu diesem Zweck reiste sie nach Jaroslawl zu dem Bischof, um um seinen Segen zu bitten. Der Bischof bemerkte, dass es in Uglich bereits eine Kirche zu Ehren der Kazanischen Gottesmutter gibt, hinderte jedoch den Wunsch der Äbtissin nicht. Nach ihrer Rückkehr nach Uglich erhielt die Äbtissin einen Brief vom Athos über die Ankunft des Bildes der Gottesmutter „Dostoijnoje Est“. Die Ikone wurde zunächst nach Jaroslawl, dann nach Rybinsk in die Kapelle des Bogojaweński Klosters und schließlich nach Uglich gebracht. Dies überzeugte die Äbtissin, dass die neue Kirche der gelieferten Ikone gewidmet sein sollte. So wurde der Grundstein für die Kirche gelegt.
In den 1930er Jahren und 1954 wurde die Kirche und das benachbarte Gebäude in ein Wohnhaus umgebaut, was ihr Aussehen erheblich veränderte und die Dekoration zerstörte. In veränderter Form existiert die Kirche bis heute.
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