Die Jurjewsker Siedlung liegt am Fluss Ischna und in der Nähe von Brunnen, eineinhalb Werst von Rostow entfernt, an der großen Uglichstraße. Hier gibt es 39 Höhlen, 125 Einwohner und 127 Parzellen Land.
Im Dorf steht eine fünfkuppelige Steinkirche mit Glockenturm, die dem heiligen Märtyrer Georg und dem heiligen Theodor Stratilat gewidmet ist. Sie wurde 1828 vom Rostower Kaufmann Fjodor Borisowitsch Mjasnikow erbaut. Zuvor stand an dieser Stelle eine Holzkirche, was durch ein Schreiben des Metropoliten von Rostow, Arsenij, belegt ist, das den Gemeindemitgliedern der Jurjewsker Siedlung erlaubte, die alte Holzkirche durch eine neue, ebenfalls aus Holz, zu ersetzen, zu Ehren des heiligen Georgs.
Jährlich am 16. August findet rund um das Dorf eine Prozession statt. Der Kirche gehören 36 Desjatinen Land, und sie betreut die Gläubigen aus drei Siedlungen. Seit 1877 gibt es in der Jurjewsker Siedlung eine Schule. Das Dorf wird als Siedlung bezeichnet, da es früher dem Avramiewski-Rostower Kloster gehörte.
Auf dem örtlichen Friedhof, neben der Kirche, ist F.B. Mjasnikow mit seiner Frau begraben. Er war der Baumeister des Tempels und hatte früher das Amt des Stadtoberhauptes von Rostow inne. In seinem Haus in Rostow übernachtete Kaiser Alexander I.
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