← Zum Feed · Karte

Kirche des heiligen Georgs in Welskowo

Фото 1
Das Dorf Welskowo liegt am Ufer des Pleschejevo-Sees. Im 17. Jahrhundert gehörte es dem Pereslawler Goritski-Kloster, und am Ende dieses Jahrhunderts wurde es von Peter I. erworben. Am hohen Ufer neben der Kirche wurde ein Palast erbaut, in dem der Herrscher während des Baus der Spaßflotte auf dem See lebte. Später schenkte die Kaiserin Elisabeth Petrowna das Anwesen dem Rittmeister Budjalow, und bis 1833 blieb es im Privatbesitz, bis es von einem Wladimir-Kaufmann erworben wurde.

Die Kirche in Welskowo existierte bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts. In den Katasterbüchern von 1628-1629 wird erwähnt: „Im Dorf steht die hölzerne Kirche des Märtyrers Georg, mit einem Zeltdach, und in der Kirche gibt es einen Deisis und königliche Türen sowie lokale Ikonen…“

Im Jahr 1644 wurde eine neue Kirche zu Ehren desselben Heiligen erbaut. Allerdings brannte die Georgskirche 1734 nieder, ebenso wie die warme Kirche des heiligen Nikolaus des Wundertäters, deren Bauzeit unbekannt ist. Bei dem Brand konnten die heiligen Ikonen beider Kirchen gerettet werden. Im Jahr 1735 wurde die hölzerne Kirche des Nikolaus des Wundertäters wiederhergestellt, und 1742 die kalte Kirche des heiligen großen Märtyrers Georg.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde anstelle der beiden hölzernen Kirchen ein steinernes Gotteshaus mit einem Glockenturm errichtet. Es hatte zwei Altäre: im kalten Teil den des großen Märtyrers und Siegers Georg, im warmen Teil den des heiligen Nikolaus des Wundertäters. Im Gottesdienst waren ein Priester und ein Psalmodiker angestellt. Ihr Unterhalt wurde durch Einnahmen aus Acker- und Wiesenland in Höhe von bis zu 75 Rubel, Zinsen aus dem Kirchenkapital von 10 Rubel, Gottesdiensten und Sakramenten bis zu 345 Rubel sowie einer Getreideabgabe von 33 Rubel sichergestellt, was insgesamt 470 Rubel pro Jahr ergab. Darüber hinaus erhielt der Priester Heizkosten vom Verein. Das Haus des Priesters befand sich auf Gemeindeland. Die Gemeinde umfasste das Dorf Welskowo sowie die Dörfer Sokolnikowo, Dubowiza und Djadkina.

Geo-Punkt

Церковь Георгия Победоносца в Веськово

Kommentare