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Die Kirche des Heiligen Dimitrius in Filimonowo an der Sotma

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Das Dorf Filimonowo liegt am Ufer des Flusses Sotma, 14 Werst von der Kreisstadt und 120 von der Provinzhauptstadt entfernt. Seit dem frühen 17. Jahrhundert gehörte es zum Nikita-Kloster in Pereslawl. In den Katasterbüchern jener Zeit wird erwähnt, dass im Dorf bereits eine Kirche des Märtyrers Christos Dimitrius aus Holz existierte. Darin befanden sich ein Deisis, die königlichen Tore, lokale Ikonen, Gewänder und Bücher, alles war Klosterbesitz. Die Holzkirche wurde im Verzeichnis des Dorfes von 1702 vermerkt und bestand bis 1809.

Im Jahr 1809 errichteten die Gemeindemitglieder an der Stelle der Holzkirche einen steinernen Tempel mit einem Glockenturm. Der Tempel hat zwei Altäre: einen kalten zu Ehren des hl. Märtyrers Dimitrius von Thessaloniki und einen warmen Altar zu Ehren der Tikhvin-Ikone der Gottesmutter. An den königlichen Toren des Haupttempels ist das Bild des letzten Abendmahls geschnitzt. Die Kirche ist gut mit liturgischen Geräten, Gewändern, heiligen Ikonen und Gottesdienstbüchern ausgestattet. Besonders verehrt wird die Tikhvin-Ikone der Gottesmutter, die, so die lokale Überlieferung, an einer Quelle hinter dem Dorf gefunden wurde, wo jährlich am 26. Juni eine Prozession stattfindet, sowie die Ikone der Gottesmutter „Lindere meine Sorgen“, die zur Erinnerung an die Befreiung des Dorfes von der Cholera im Jahr 1848 gemalt wurde.

Alle Kirchendokumente sind erhalten: Kopien der Taufbücher seit 1791 und der Beichtlisten seit 1823. Die Kirche hat keinen eigenen Klerus, die Gottesdienste werden von der Gemeinde aus dem Dorf Filippowsko durchgeführt. Das Jahreseinkommen des Klerus beträgt 460 Rubel, einschließlich Zinsen aus dem Kapital, Einnahmen aus Land und Diensten.

Die Kirche verfügt über 2 Desjatinen Grundstücksland und 33 Desjatinen Acker- und Wiesenland. Ein Plan und ein Grenzbuch für das Land, außer dem Grundstück, sind vorhanden. Das Ackerland wird verpachtet, während das Wiesenland vom Klerus genutzt wird. Die Gemeinde umfasst nur das Dorf Filimonowo, wo laut den Kleruslisten 198 Männer und 243 Frauen, alle orthodoxen Glaubens, verzeichnet sind. Im Dorf gibt es auch eine Schule.

Geo-Punkt

Церковь Димитрия Солунского в Филимоново на Сотьме

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