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Kirche von Boris und Gleb in Goldener Mähne

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Der Pogost Goldene Mähne liegt am Fluss Kljazma, 3 Werst von der Kreisstadt Wjasniki und 105 Werst von Wladimir entfernt. Bis 1702 gehörten die Dörfer des Zolotowskij-Gemeinde zum Borisoglebskij-Wüsteneingang, wo ein eigener weißer Priester für sie diente. Im Jahr 1702 wurde beschlossen, ihren Besuch der Wüste zu verbieten, weshalb sie 1703 ihre eigene Kirche in der Wüstung Jasvitskaja Mähne, auch bekannt als Zolotowo, errichteten. Die Kirche wurde 1704 zu Ehren der frommen Fürsten Boris und Gleb geweiht. Ein Priester und ein Diakon wurden der neuen Kirche zugewiesen, und zur Gemeinde gehörten 7 Dörfer mit 64 Bauernhöfen. Der Gemeinde wurde Wiesenland in Höhe von 103 Kopjaken und etwa 2 Desjatinen Wald zugewiesen.

Im Jahr 1707 wurde neben der Kirche eine weitere warme Holzkirche zu Ehren der heiligen Märtyrer Flora und Lavra errichtet. Im Jahr 1840 wurde an der Stelle dieser Holzkirchen ein steinerner Tempel gebaut. Der Tempel hat zwei Altäre: den Hauptaltar zu Ehren der frommen Fürsten Boris und Gleb und im warmen Nebenaltar zu Ehren der heiligen Märtyrer Flora und Lavra.

Die Kirche ist gut mit Utensilien, Gewändern, heiligen Ikonen und liturgischen Büchern ausgestattet, jedoch gibt es nichts besonders Altes oder Wertvolles darin. Im Personal der Gemeinde sind ein Priester und ein Psalmodiker vorgesehen. Ihr Unterhalt wird durch ein Gehalt von 400 Rubel aus der Staatskasse, ein Kapital von 1210 Rubel sowie Einnahmen aus Land und Diensten, die bis zu 380 Rubel pro Jahr betragen, sichergestellt. Die Mitglieder des Klerus haben eigene Häuser auf dem Kirchengelände. Zur Gemeinde gehören die Dörfer: Degtjarny, Rameni, Malyj Udol, Bolschoy Udol, Artemkovo, Zaborochje und Fedorovo, wo laut den Kleruslisten 562 Männer und 651 Frauen verzeichnet sind. In der Gemeinde gibt es auch eine Schule für Lesen und Schreiben.

Geo-Punkt

Церковь Бориса и Глеба в Золотой Гриве

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