Das Gebäude wurde am 29. September 1807 auf Anordnung des tobolskischen Erzbischofs Antonij anstelle der 1806 abgebrannten Holzkirche von Flora und Lavra errichtet. Der Bau wurde von einer Meistergemeinschaft aus Jenisseisk durchgeführt, zu der die Steinmetze Dudin S.O. und Ljutych M.K. sowie die Zimmerleute Kochkov D. und Kochnev I. gehörten. Der erste Baumeister der Kirche war der Bauer Starikov G. Im Jahr 1809 wurde der südliche Seitenaltar von Flora und Lavra fertiggestellt, der am 7. Juli 1812 geweiht wurde. Der Hauptaltar der Epiphanie wurde am 5. Oktober 1825 geweiht.
In der Zeit von 1903 bis 1906 wurde das Gebäude erheblich erweitert, indem im Norden und Süden zwei Seitenaltäre nach dem Entwurf des jenisseischen Provinzarchitekten Folbaum A.A. hinzugefügt wurden. Der südliche Seitenaltar der Ikone der Gottesmutter "Lindere meine Sorgen" wurde am 8. Juli 1905 geweiht, und der nördliche Seitenaltar der Apostel Petrus und Paulus am 25. Mai 1906.
Die Kirche befindet sich im Zentrum des Dorfes auf einem kleinen Hügel. Der zentrale Teil des Gebäudes hat eine längsachsig angeordnete Komposition: Auf der Achse Ost-West befinden sich nacheinander der quadratische Altar mit halbrunder Apsis und der dreigeschossige Glockenturm vom Typ "Achtkant auf Viereck". Der Kirchenteil ist vertikal gestreckt und mit einer achtteiligen geschlossenen Kuppel gedeckt. Jede Wand des Kirchenteils endet mit einem niedrigen dreilappigen Halbbogen mit einem runden Fensteröffnungsrahmen.
Die Kuppel der Kirche wird von einem kleinen Türmchen auf vier hölzernen "Voluten" gekrönt, die mit Blech beschlagen sind. Die Fensteröffnungen des Kirchenteils haben Bogenüberdachungen und sind mit rahmenartigen Verkleidungen des "Ohren"-Typs umrahmt. Die Öffnungen der runden Fenster schneiden die Wände des Kirchenteils schräg. Der Übergang vom Kirchenteil zur Glockenturm-Achtkant erfolgt durch kleine Bögen unter diagonalen Flächen.
Die zweite Etage des Glockenturms hat eine gewölbte Decke. Die "Glocken"-Etage ist durch acht Bogenöffnungen mit teilweise erhaltenem hölzernen Geländer durchbrochen. Die Decke des Glockenturms ist aus Holz, auf Balken. Die Kuppel des Glockenturms wird von einem kleinen Türmchen auf einer Trommel in Form von vier hölzernen "Voluten" gekrönt.
Im Norden und Süden grenzen einstöckige Seitenaltäre an den Kirchenteil, die sich über die gesamte Länge des Gebäudes erstrecken. Die Altäre der Seitenaltäre haben halbrunde Apsiden mit jeweils zwei Fenstern. Die Fensteröffnungen der Seitenaltäre sind mit rahmenartigen Verkleidungen des "Ohren"-Typs mit einem keilförmigen Schlussstein umrahmt. In einigen Fensteröffnungen des Kirchenteils und der Seitenaltäre sind metallene Gitter mit "kubischem" Muster erhalten geblieben. Die Abmessungen des Gebäudes betragen 25,4 x 12,4 m.
Im Zuge der Rekonstruktion von 1903-1906 wurde der südliche Seitenaltar, die Altarapsis des Hauptaltars und Teile seiner nördlichen und südlichen Wände abgerissen, an deren Stelle halbrunde Bögen errichtet wurden. In den 1950er Jahren wurde die Metallzaun auf einem Ziegelsockel abgerissen. In den 1960er Jahren wurden die Ziegelgewölbe der Speisehalle und der unteren Etage des Glockenturms, die Holzdecken des Glockenturms sowie Teile der Wände der seitlichen Altäre abgerissen. Elemente der Innenräume sind nicht erhalten geblieben.
Restaurierungsarbeiten wurden nicht durchgeführt. Ein Restaurierungsprojekt wurde 1994 von den Architekten Blochin A.F. und Schumow K.J. entwickelt. Die Dokumentation wird von der LLC "Krasnojarskarchprojekt" aufbewahrt. Technischer Zustand: erhebliche Zerstörungen, schlechter Zustand der Wandkonstruktionen und der Fassadendekoration. Die Innenräume sind vollständig verloren.
Dies ist ein Denkmal der orthodoxen Kirchenarchitektur des frühen 19. Jahrhunderts in barocken Formen mit späteren eklektischen Elementen, das ein Beispiel für das Schaffen der Vertreter der "Jenissei-Schule" der sibirischen Architektur des 18. Jahrhunderts darstellt.
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