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Die Kirche der Verkündigung der Heiligen Gottesmutter im Heiligen Schutz Frauenkloster in Suzdale

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Die Verkündigungskirche, erbaut im Jahr 1515, ist eines der ältesten Gebäude des Schutzklosters neben dem Glockenturm und der Kathedrale. Dieses Gebäude ist ein einzigartiges Beispiel für die alt-russische Architektur, das Merkmale eines Festungsturms und einer Kirche vereint. Der rechteckige, zweigeschossige Turm ist mit einer miniaturhaften Kirche gekrönt, die an große Kathedralen erinnert. Im Inneren befindet sich der zentrale Teil mit den Maßen 5x4 Meter, der Altar und Galerien, die zu den perspektivischen Portalen führen. Im südöstlichen Teil befindet sich ein Raum für einen separaten Altar, so klein, dass dort kaum zwei Personen Platz finden. Der Legende nach befand sich hier die Kapelle der großen Fürstin Solomonia, die unter dem Namen Sofia ins Kloster verbannt wurde.

Im nordöstlichen Teil befindet sich ein quadratischer Raum, der vom zentralen Altar abgetrennt ist und früher mit der Galerie verbunden war. Dies ist eine separate Kapelle mit einem Altar zu Ehren des Erzengels Michael. Während des Aufenthalts von Jekaterina Lopukhina im Kloster wurde die Kapelle verändert und in eine Kapelle umgewandelt. Hier stand ein Stuhl, verziert mit einem Wappen und mit dunkelgrünem Tuch bezogen, der jetzt im örtlichen Museum zu sehen ist. Im Museum befindet sich auch ein Kronleuchter aus venezianischem Kristall mit der vergoldeten Inschrift „Zarizina“, der früher an der Decke hing.

Aufgrund der Einrichtung der Kapelle wurde das Innere der Kirche verändert: die Ecken der Kapellen wurden abgerissen, die Arkaden der Galerie zugemauert und die Galerie selbst in separate Räume unterteilt. Im westlichen Teil des Bogens wurde eine Tür eingerichtet, die die Kirche mit der Zelle der Nonne Elena, der verbannten Zarin, über Holzübergänge verband. In der Galerie wurden Schornsteine für die Heizung der Räume, in denen sich die geheimen Verbindungen Moskaus befanden, durchbrochen.

Die Südseite der Kirche ist mit Rollen, einer Zierleiste und Verzierungen geschmückt, die an die Volkskunst erinnern. Dies ist eines der ersten Beispiele für die Verwendung von Elementen der Volkskunst in der Architektur von Suzdale.

Die Verkündigungskirche ist ein Werk lokaler Meister. Sie befindet sich auf der Südseite der Mauern des Schutzklosters und ist nach Moskau ausgerichtet, zur Hauptstraße, auf der Gäste aus der Hauptstadt nach Suzdale kamen. Auf dieser Straße reiste auch Iwan der Schreckliche zur Feier des Schutzes und zur Verehrung der Vorfahren, wobei er kostbare Geschenke mitbrachte, die den reichen Schatz des Klosters bereicherten.

Heute wurde die Kirche nach dem Projekt des Architekten A. Varganov in ihrem ursprünglichen Zustand wiederhergestellt.

Geo-Punkt

Церковь Благовещения Пресвятой Богородицы в Свято-Покровском женском монастыре в Суздале

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