Die steinerne Verkündigungskirche mit den Kapellen des Theologen und des Freitag wurde 1769 an der Stelle des ehemaligen Frauenklosters der Verkündigung erbaut. Zum Gedenken an das Kloster werden in der Kirche Gefäße aufbewahrt, die 1759 von Fedosja Ivanowna Kologriwowa gestiftet wurden. In der Kirche befinden sich auch das Altarevangelium, das 1644 unter Zar Michael Fjodorowitsch und Patriarch Joseph herausgegeben wurde, das Gebetbuch von 1656 und das Auslegungs-Evangelium von 1662. Unter den besonders verehrten Ikonen von Pronsk sticht das Bild der Gottesmutter "Trost" hervor, vor dem ständig eine Lampe brennt, und an Sonntagen werden Gottesdienste abgehalten.
Die Ländereien der Verkündigungskirche zusammen mit den Ländereien der Auferstehungskirche umfassen 44 Desjatinen und 86 Quadrat-Saschen. Zur Gemeinde gehören die Plotnaja-Sloboda und das Dorf Wysokaja, die 3 Werst entfernt liegen, wo in 192 Höfen 465 Männer und 520 Frauen leben. Unter ihnen wurden 1826 11 Männer und 13 Frauen gezählt, die der popovlosen Sekte der Schismatiker angehörten. Bis heute gibt es keine Daten über die Anzahl der Schismatiker in der Verkündigungsgemeinde.
Laut dem Stellenplan von 1873 gibt es in der Verkündigungskirche einen Priester und einen Psalmodisten.
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