Die Kirche wurde in den Jahren 1805-1806 mit Mitteln des Leutnants Alexei Ivanovich Dedyulin von Leibeigenen Handwerkern Fedor Rebrikov und Peter Ivanov erbaut. Es handelt sich um ein steinernes Gebäude mit einer Kuppel und einem gestuften Glockenturm, der nicht erhalten geblieben ist. Das Innere des Tempels wurde mit Mitteln des Oberst Yakov Ivanovich Dedyulin gestaltet, der 1812 das Jaroslawler Freiwilligenkorps leitete.
In der Kirche gab es zwei Altäre: zu Ehren der Verkündigung der Heiligen Gottesmutter und des Heiligen Nikolaus, Erzbischof von Myra in Lykien, Wundertäter. Besonders verehrt wurden das Wladimirer Ikone der Gottesmutter und das Altarkreuz mit Teilen heiliger Reliquien.
Im Jahr 1930, während der Sowjetzeit, wurde der obere Teil des Glockenturms und die Kuppel über dem Sommertempel zerstört. Im Gebäude der Kirche wurde eine Molkerei untergebracht. Vor dem Beginn des Großen Vaterländischen Krieges begann man mit Renovierungsarbeiten zur Umgestaltung in einen Klub, konnte diese jedoch nicht abschließen. Während des Krieges wurden die Böden des Tempels abgerissen, um militärische Erdlöcher einzurichten. Im Jahr 1952 wurden die Renovierungsarbeiten für den Klub fortgesetzt: Das gewölbte Dach wurde durch ein Satteldach ersetzt, ein Teil des Altars wurde abgerissen und in Form eines Rechtecks fortgeführt, Türöffnungen wurden von der Südseite aller Räume durchbrochen, und die gewölbten Fenster in den Zwerchhäusern wurden in rechteckige umgebaut. Seitdem befand sich im Gebäude bis zum Zerfall der Sowjetunion ein Klub.
Im Jahr 2009, dank der Bemühungen der Datschenbesitzerin Lyudmila Mikhailovna Serebryakova aus Jaroslawl, wurde das Dach des Winteranbaus mit Eisen gedeckt. Allmählich begannen im Tempel selbst Gottesdienste abzuhalten und Reparaturen durchzuführen.
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