Die hölzerne Kirche der Verkündigungsgemeinde in Norskoje, die dem heiligen Georg gewidmet ist, wird erstmals im Katasterbuch des Spaso-Transfiguration-Klosters im Jahr 1627 erwähnt. 1765 wurde mit Mitteln der Gemeindemitglieder ein steinernes Gotteshaus erbaut, dessen Hauptaltar zu Ehren der Verkündigung der Gottesmutter geweiht wurde. Der südliche warme Seitenaltar wurde den Aposteln Petrus und Paulus gewidmet, der nördliche dem heiligen Georg. Ende des 19. Jahrhunderts wurden in der Verkündigungsgemeinde eine Armenpflege und eine kostenlose Volksbibliothek eröffnet.
Das genaue Datum der Schließung der Kirche ist nicht bekannt, aber wahrscheinlich geschah dies Ende der 1920er oder Anfang der 1930er Jahre. In den folgenden Jahren wurde die Kirche erheblich verändert: Die Kuppeln wurden abgenommen, der Glockenturm, die Umzäunung und die Heiligen Tore abgerissen, und der Kirchhof wurde aufgelöst.
1995 wurde die Kirche der Russischen Orthodoxen Kirche übergeben. In den letzten Jahren wurde das Gebäude der Kirche restauriert: Eine neue Kuppel wurde installiert, das Dach repariert, Fenster und Böden erneuert sowie das Innere renoviert. Der sowjetische Anbau an der Altarpartie wurde entfernt. Am 24. Februar 2008 leitete Erzbischof Kyrill von Jaroslawl und Rostow die Göttliche Liturgie in der renovierten Kirche.
Der Protopresbyter Wladimir Wiktorowitsch Baranow, wie auch die Pfarrer benachbarter Kirchen, hebt die bedeutende Wohltätigkeitsarbeit von Jurij Ivanowitsch Marschenko, dem Leiter der Keramikfabrik in Norskoje, hervor. Auch W.G. Matrosow und M.Z. Lewit leisten wichtige Unterstützung.
In der Gemeinde wird das Ikone der Gottesmutter von allen Trauernden besonders verehrt.
Zur Kirche gehört eine Kapelle, die Ende des 20. Jahrhunderts erbaut wurde. Kürzlich wurde sie im Rahmen eines Projekts für einen Parkkomplex, der dem Sieg im Großen Vaterländischen Krieg gewidmet ist, umgebaut. In der Kapelle wurde ein großes Ikone des heiligen Georg aufgestellt.
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