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Kirche der Apostel Peter und Paul

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In den 1720er Jahren gründeten die jaroslawischen Unternehmer Zatrapeznow zusammen mit dem Holländer Tamers auf Anweisung von Peter I. in Jaroslawl eine Leinwandfabrik. Später erhielt sie den Namen Große Manufaktur und wurde auf einem vom Staat kostenlos zur Verfügung gestellten Grundstück errichtet. In der Fabrik wurden hochwertige Produkte hergestellt, die an den kaiserlichen Hof geliefert wurden. Im Jahr 1736 legte Zatrapeznow auf dem Gelände der Manufaktur einen Tempel zu Ehren der Heiligen Apostel Peter und Paul. Dieser Tempel wurde als einzigartiges Werk konzipiert, das in der russischen Architektur jener Zeit seinesgleichen suchte. Der Hauptsaal des Tempels war riesig und hatte keine Gewölbe und Säulen, sondern wurde durch Fenster in zwei Etagen beleuchtet. Im Inneren des oberen Tempels fiel der prächtige barocke dreigeschossige Ikonostase auf, der mit feiner Schnitzerei verziert und mit Blattgold überzogen war. In der Sowjetzeit ging der Ikonostase verloren, es blieben nur Fotografien, die sich im Jaroslawler Museum-Reservat befinden. Beschreibungen und Abbildungen der Peter-Pauls-Kirche belegen, dass ihr ursprüngliches Erscheinungsbild kaum verändert wurde, die Änderungen betrafen nur einzelne Details. Im Jahr 1929 wurde die Kirche geschlossen, das Gebäude wurde in einen Klub des Kombinats Roter Perkop umgebaut, und im oberen Tempel wurde ein Kinosaal eingerichtet, was sich negativ auf den Erhalt des Denkmals auswirkte. Die Inneneinrichtung, Ikonostasen und Ikonen gingen verloren, die innere Raumaufteilung und die dekorative Gestaltung der Fassaden änderten sich. Im Jahr 1960 erhielt die Kirche Peter und Paul den Status eines Denkmals von republikanischer, heute bundesweiter Bedeutung. Im Jahr 1997 wurde das Gebäude an die Russische Orthodoxe Kirche zurückgegeben. In den Jahren 2008-2009 wurden die nördlichen, östlichen und südlichen Fassaden restauriert und die Spitze des Glockenturms repariert. Im Jahr 2010 wurde die westliche Fassade restauriert, und im Jahr 2013 wurde das Dach in Form eines hölzernen Achtecks mit acht Fenstern und einem vergoldeten Kreuz rekonstruiert. Im zweiten Stock wurde die Bühne abgebaut, Balken installiert und ein Rohboden für die Solei verlegt. Auch die Teilweise wurde die Abdichtung und der Gehweg auf der südlichen und östlichen Seite ausgeführt. In den Jahren 2014-2015 wurde die Ziegelmauer restauriert, die Dachkonstruktionen verstärkt, die Dachböden mit Dämmung, Stuck und Konstruktionen der Decken restauriert sowie die Malerei an den Verluststellen wiederhergestellt.

Geo-Punkt

Церковь апостолов Петра и Павла

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