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Kirche Alexander Newski bei der Geistlichen Hochschule in Schuja

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Die Schujaer Geistliche Hochschule befand sich seit 1880 in zweigeschossigen Gebäuden in der Sowetskaja-Straße. 1884 wurde mit Mitteln des Fabrikanten Wassili Kiprianowitsch Rubatschow, eines erblichen Ehrenbürgers von Schuja, eine Kirche erbaut. Sie lag im Hof und grenzte an die Nordseite des Hochschulgebäudes. Zuvor stand an der roten Linie der Straße ein niedriger dreigeschossiger Glockenturm, der 1895 von dem Kaufmann F.I. Gundobin errichtet wurde. 1901 wurde der Anbau des Altars von Fjodor Trichin an die Kirche angeschlossen.

Die Architektur des Gebäudes spiegelt den eklektizistischen Stil mit Elementen des Klassizismus und des russischen Stils wider. Die kleine Kirche Alexander Newski hat eine kompakte volumetrische Komposition. An den quer ausgerichteten Quader, dessen Fassaden mit dreieckigen Giebeln abschließen, schließen sich ein schmalerer westlicher Vorbau und eine fünfseitige Apsis an. Die zweite, etwas tiefer gelegene Apsis gehört zum südlichen Altar von Fjodor Trichin, der den Tempel mit dem Lehrgebäude verbindet. Die Fassade ist mit einem hohen profilierten Sockel, Ecklisenen, Feldern am Hauptquader und glatten Elementen in anderen Teilen sowie einem profilierten Gesims mit Zähnen geschmückt. Große Rundbogenfenster sind mit massiven Rahmen mit zinnenförmigem oberen Abschluss umrahmt. Der Eingang an der Nordfassade des Vorbaus wird durch einen filigranen metallenen Baldachin hervorgehoben. 1912 zählte die Bibliothek der Geistlichen Hochschule etwa 7200 Bücher. Der Glockenturm und der Abschluss des Tempels sowie die innere Ausstattung sind nicht erhalten geblieben, und im Raum der Kirche befand sich ein Sporthalle. Vor der Revolution war die Kirche ohne Einnahmen.

In den späten 1990er Jahren wurde der Tempel den Gläubigen übergeben und wurde zum Vorwerk des Nikolai-Schartomski-Klosters, das sich auf dem Gelände der Schujaer Staatlichen Pädagogischen Universität befindet.

Geo-Punkt

Церковь Александра Невского при Духовном училище в Шуе

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