Das Zentralmuseum für alte russische Kultur und Kunst, benannt nach Andrej Rubljow, befindet sich in den historischen Mauern des Spaso-Andronikow-Klosters. Gegründet im Jahr 1947, widmet es sich der alten russischen Kunst und trägt den Namen des großen Ikonenmalers Andrej Rubljow.
Auf dem Gelände des Klosters steht die älteste weiße Steinkathedrale Moskaus, die Kathedrale des nicht von Händen gemachten Erlösers, erbaut zwischen 1410 und 1427. Diese Kathedrale wurde von Andrej Rubljow bemalt, und Reste seiner Fresken sind in den Fensternischen des Altars erhalten geblieben. Rubljow war Mönch in diesem Kloster und wurde in der Nähe der Kathedrale beigesetzt.
Die Ausstellung des Museums ist in der Kirche des Erzengels Michael untergebracht, die Ende des 17. Jahrhunderts auf Bestellung von Jewdokija Lopuchina, der ersten Frau von Peter I., errichtet wurde. Im Klostergebäude finden regelmäßig Ausstellungen statt, die der Kirchenkunst verschiedener Epochen gewidmet sind.
Das Museum bietet den Besuchern die Möglichkeit, herausragende Kunstwerke aus dem 11. bis 17. Jahrhundert kennenzulernen. Seine Ikonensammlung ist weltweit bekannt und umfasst bedeutende Werke, darunter Meisterwerke aus dem Kreis von Andrej Rubljow und Dionysius sowie Arbeiten aus der Werkstatt des Metropoliten Makari und des Zaren Iwan des Schrecklichen. Die Kunst des 17. Jahrhunderts ist besonders breit vertreten, einschließlich der Werke von Ikonenmalern der Waffenkammer und regionalen Meistern.
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