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Teufelslöcher (Penza)

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In Penza gibt es Orte mit düsterem Ruf und beängstigenden Namen. Zum Beispiel war das Gebiet der Straßen Korolenko, Gerschanskaja und Gornaja im vorrevolutionären Penza als Teufelslöcher bekannt.

Dieser Ort jagte tatsächlich Angst ein: Er war von alten Hainen umgeben, und in der Nähe befand sich ein altes Friedhof mit schiefen Kreuzen und düsteren Gruften. Doch dieses Gebiet zog auch diejenigen an, die nach leichtem Geld suchten. Hier, am Fuße des Hügels, wurde Ton abgebaut, indem lange tiefe Löcher gegraben wurden, aus denen „Erz“ herausgeholt wurde. Unser Landsmann, der Bolschewik Alexander Bogdanow, erinnerte sich: „Einstürze begruben oft die Tonarbeiter. Technische Aufsicht und Sicherheitsvorschriften existierten nicht. Die unter den Einstürzen liegenden Leichen lagen ganze Tage mit geschwollenen Händen und zertrümmerten Brüsten. Bremsen und blaue Fliegen umschwirrten die Toten und saugten sich an dem getrockneten schaumig-blutigen Rand um den Mund fest.“ Daher galten die Teufelslöcher als unheimlicher Ort in Penza. In diesen Löchern versteckten sich oft Diebe, Banditen, Obdachlose und Personen ohne festen Wohnsitz.

Außerdem kam es hier häufig zu Morden und Vergewaltigungen. Die Menschen versuchten, nicht allein zu gehen. Zum Glück sind diese schrecklichen Zeiten vorbei.

Geo-Punkt

Чертовы ямы (Пенза)

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